Aktuelles


„Du bist ein Gott, der mich sieht.“

Jahreslosung 2023 - 1. Mose 16,13


Hinweis: Bitte beachten Sie das Festprogramm zum 300-jährigen Kirchenjubiläum in Nieder-Wiesen. Bitte klicken Sie dazu auf den nebenstehenden Button und lassen sich inspirieren.

http://www.ev-pfarrei-nieder-wiesen.de/300-j__hriges_kirchenjubil__um_nieder-wiesen/?wgsid=3r17j9fj510enh4ohruohq17t0

 



Kinderchor

Alle Kinder aus Nieder-Wiesen, Bechenheim, Nack und Wendelsheim zwischen 5 und 12 Jahren sind herzlich zum Kinderchor "Pusteblume" eingeladen, der nun nach dem schönen Krippenspiel ins neue Jahr startet. Die Zusammenkünfte sind Donnerstags von 17 bis 18 Uhr im Ev. Gemeindehaus Wendelsheim, Donastr. 15. Kinderchorleiterin Marina Lukas freut sich auf die Kinder, Infos unter Tel. 0151 52573318. Auskunft erteilt auch Pfarrer Kraft, Tel. 06736 230.

 

Weltgebetstag in Bechenheim

Das Vorbereitungsteam der Ev. Kirchengemeinden Nieder-Wiesen - Bechenheim - Nack lädt herzlich ein zum Weltgebetstagsgottesdienst am Freitag, dem 01.03.2024 um 18 Uhr in der Simultankirche in Bechenheim, Kirchstr. 1. Die Liturgie kommt in diesem Jahr aus Palästina und steht unter dem Thema „…durch das Band des Friedens“. Mit einer der aktuellen Situation angepassten Liturgie wollen wir für den Frieden in Palästina und Israel beten. Dazu ist jeder herzlich willkommen. Zum Abschluss erwartet die Gäste leckeres landestypisches Fingerfood zum Sehen, Riechen, Schmecken.

 

 

Obstbaumspende des NABU Alzey für das Kirchenstück „An der Gibb“bei Nieder-Wiesen

Zur Pflanzaktion

Mit stabilen Pfählen versehen und mit einem robusten Drahtschutz sowie einer üppigen Wassergabe sollten die Bäume fürs Erste ausreichend versorgt sein. Als ersten Arbeitseinsatz in diesem Jahr fanden sich Herbert Müller und weitere NABU-Mitglieder am 10. Februar auf der Streuobstwiese “Auf der Gibb“ in Nieder-Wiesen ein, um gemeinsam mit Vertretern von Kirchenvorstand und der „Initiative  zur Bewahrung der Schöpfung“ zwei Obstbäume zu pflanzen..

Streuobstwiese seit 1992

Die Streuobstwiese wurde 1992 von der evang. Kirchengemeinde auf einem stark geneigten Grundstück am nördlichen Ortseingang von Nieder-Wiesen angelegt und hat sich mittlerweile zu einer blütenreichen mageren Blühwiese entwickelt. Sie ist in der landesweiten Biotopkartierung u.a. als ökologisch wertvoller Bestandteil eines gehölzbetonten Biotopkomplexes in der sonst ausgeräumten Feldflur kartiert.

Nachpflanzung mit alten Obstsorten

Im Laufe der Jahre sind einige Obstbäume ausgefallen, die durch die nunmehr nachgepflanzten Exemplare teilweise ersetzt werden.

Mit dem Ziel, eine dominante Beschattung der Vegetation zu vermeiden, wurden die Bäume auf die mittlerweile entstanden größeren Baumlücken gesetzt.

Die Wahl fiel auf robuste Hochstämme, die sich als Tafel- und Wirtschaftsobst eignen; es handelt sich um einen Birnbaum der Sorte „Gute Luise“ und einen Apfelbaum der Sorte „Gelber Edelapfel“.

Damit wird die Sortenzusammensetzung der Obstwiese um weitere alte Obstsorten ergänzt, und die für Streuobstwiesen typische, breit gestreute  Alterszusammensetzung verbessert.

Die Bäume benötigen regelmäßige Pflege und sollten insbesondere in den „Jugendjahren“ bei großer Trockenheit ausreichend mit Wasser versorgt werden.

Angesichts der seit einigen Jahren häufig auftretenden Dürreperioden ist eine bedarfsgerechte Wassergabe besonders wichtig. Einen ersten großen Schluck erhielten die Bäumchen am Ende der Pflanzaktion.

Armsheim/Nieder-Wiesen, 16.02.2024

Herbert Müller, Fritz Stock

 

 

"Von Anfang an gut – Wein und Bibel
Weinprobe zum 300jährigen Jubiläum der Kirche Nieder-Wiesen

Die Ev. Kirchengemeinde Nieder-Wiesen lud zum Ausklang des Jubiläumsjahres „300 Jahre Kirche Nieder-Wiesen“ zu einer festlichen biblischen Weinprobe ein: Am Freitag, 26.01.2024 um 19 Uhr im Bürgerhaus in Nieder-Wiesen, Kriegsfelder Str .12. Die Kulturgeschichte der Menschen ist auch eine Weingeschichte. Da erstaunt es nicht, dass auch in der Bibel vom Weinanbau, von Weinbergen, Weinbauern und Weintrinkern erzählt wird. Unter dem Motto „Der Wein erfreue des Menschen Herz“ (Psalm 104) wurden an diesem Abend Wein und Bibel zusammengebracht werden mittels 11 ausgesuchter Weine historischer Rebsorten aus Rheinhessen und dem Hl. Land. Zuvor erwartete die Teilnehmenden eine deftige rheinhessische Vesperplatte. Pfarrer Tobias Kraft (Nieder-Wiesen) und Winzermeister René Unger (Mauchenheim) moderierten den Abend moderieren, für die musikalische Gestaltung sorgte Kirchenvorsteher Fritz Stock (Nieder-Wiesen).

 


„Alles wird besser!“

Rückblick Benefizkonzert für die Aktion: „Ein Chor – ein Kind“!

am 2. Advent,   10.12.2023   –   18.00 Uhr - Ev. Kirche Nieder-Wiesen

Leitung: Fritz Stock

Das Konzert

Im „zweiten Jahr nach der Pandemie“ luden wir wieder zu einem besinnlichen Abend in die von Kerzen erleuchtete Kirche ein. Wir hatten auch dieses Jahr ein schönes Weihnachtsprogramm vorbereitet: Klassische Choräle oder das ursprünglich ukrainische „Lied der Glocken“ wurde a cappella gesungen. Bei traditionellen Weihnachtsliedern und Kanons waren die Zuhörer zum Mitsingen eingeladen.

Am Klavier begleitete uns Wolfgang Thomas. Zu den traditionellen Liedern kamen aber auch moderne Weihnachtslieder wie „Santa Claus is comin' to town“ hinzu.

In den bisherigen Jahren wurde jeweils eine Neukomposition uraufgeführt. So auch in diesem Jahr: "Alles wird besser, wenn..." Und natürlich das Motto-Lied: „Ein Chor – ein Kind“. - Organistin Luisa Becker bereicherte den Abend zwischen den Liedblöcken mit Orgelstücken an unserer kleinen Stumm-Orgel.

Die Benefizaktion – vom Einmal-Auftritt zum mittlerweile 12. Konzert

Bei unserem ersten Konzert für die Kindernothilfe 2010 hofften wir, wenigsten den Betrag von 360,- € zu „ersingen“. Damit wollten wir einem Kind in den armen Ländern für ein Jahr das Überleben sichern nach der Bedarfsrechnung: 12 Monate x 30 € = 360,-€. Ich hatte eigens ein Lied komponiert mit dem Motto unserer Aktion. Gleich beim ersten Konzert spendete das Publikum, ergänzt durch eine Zuwendung der evangelischen Kirchengemeinde, den Betrag für zwei Kinder: 720,- €.

Der Chor ist komplett ehrenamtlich: Alle Spendenergebnisse fließen der Aktion zu.

Was einmal als „einmaliges“ Konzert gedacht war, wurde zum Erfolg. Mit der Rheinhessen-Sparkasse und Lotto Rheinland-Pfalz kamen Sponsoren hinzu. Und 2023  wurde die Aktion „Ein Chor – ein Kind“ im zwölften Jahr durchgeführt. In den vergangenen Konzerten spendeten die Zuhörer und Sponsoren, jeweils von der Kirchengemeinde aufgestockt, insgesamt über 28.500,- €, davon im letzten Jahr über 3.000,- €. (Eingerechnet sind die Freigaben aus dem BMZ (Entwicklungshilfeministerium.)

Mit diesem Unterstützungsbetrag konnten wir (nach der ursprünglichen Rechnung) etwa 79 Kindern in den armen Regionen der Welt für je ein Jahr eine Zukunft ermöglichen! Faktisch allerdings unterstützen wir konkrete Projekte der Kindernothilfe. Gefördert wird die Aktion dabei nach wie vor von der Lottostiftung Rheinland-Pfalz und der Rheinhessen-Sparkasse und großartig unterstützt durch die evangelische Kirchengemeinde. Dafür danken wir ganz herzlich! Auch in diesem Jahr hoffen wir auf ein gutes Benefizergebnis zugunsten der Kindernothilfe.

Doch auch wir erfahren Unterstützung und Anerkennung: Mit Mitteln der EKHN-Stiftung konnten wir 2014 eine CD aufnehmen. 2015 stellte der Deutsche Chorverband uns als „Der besondere Chor“ vor (Verbandsmagazin „Chorzeit“ 12/2015). 2017 erhielten wir erneut einen Zuschuss der EKHN-Stiftung, durch den der Chor eine professionelle Stimmbildung buchen konnte.

So sangen und spielten wir auch in diesem Jahr vor vielen Besucherinnen und Besuchern und einer gut gefüllte Kirche!

 

 
Rückblick Waldweihnacht

 "Mache dich auf und werde licht..." - unter diesem Motto lud die Ev. Pfarrei Nieder-Wiesen mit Bechenheim, Nack und Wendelsheim am Donnerstag, dem 07.12.2023 zur Waldweihnacht ein. Für die Sternwanderung durch den Winterwald waren zwei Treffpunkte vorgesehen: Um 19 Uhr an der Ev. Kirche Nieder-Wiesen unter Leitung von Rolf Herbig und um 19 Uhr am Ev. Gemeindehaus Bechenheim unter Leitung von Pfr. Tobias Kraft. An der Vorholzhütte, die vom Waldweihnachtsteam mit Kerzenlicht adventlich illuminiert wurde, fand der Abend mit dem Entzünden des Hirtenfeuers und einer adventlichen Besinnung durch Pfrrer Kraft seine Fortsetzung. In der Hütte erwartete die Teilnehmenden dann am knisternden Kaminofen Glühwein, Lebkuchen und weihnachtliches Gebäck mit Liedern zum Mitsingen durch das Gitarrenensemble "Cantilena". Den am weitesten angereisten Teilnehmer konnte Pfarrer Kraft aus Sulzbach am Taunus begrüßen.Man saß lange beisammen und genoss das besinnliche Miteinander, bevor man nach dem Schlusslied "Geh in die Nacht.." den Heimweg durch den geheimnisvollen Winterwald antrat.
Das Waldweihnachtesteam 2023 waren: "Oberhirte" Karl Sasser, "Hirtinnen" Melanie Eisen, Sonja Lawall, Tina Waldschmidt, sowie Rolf Herbig und Tobias Kraft.

 

 


Rückblick: Andacht und Vortrag zum Buß- und Bettag

Zu einem besonderen Buß- und Bettag lud die Ev. Kirchengemeinde Nieder-Wiesen im Rahmen des 300jährigen Kirchenjubiläums ein: Am Mittwoch, 22.11.2023 um 19.30 Uhr gestaltete Pfarrer Tobias Kraft in der Kirche eine Andacht unter dem Kirchentagsmotto: „Jetzt ist die Zeit“ (Mk. 1,15);  zu verstehen als klares Aufbruchssignal zur Abkehr von zukunftsgefährdenden Lebensweisen und Verhaltensmustern. Dabei unterschied Kraft in seiner Ansprache zwischen zwei unterscheidlichen Zeitdefinitionen: "Chronos" und "Kairos". Beim Nachdenken geriet auch die Vergänglichkeit der Zeit und des Lebens in den Blick. Darauf gind Dr. Christoph Samuel Kern, Palliativmediziner aus Alzey, in seinem anschließenden Vortrag ein. Unter dem Thema „Dem Leben auf der Spur“ berichtete er über die Palliativarbeit in Rheinhessen. Dr. Kern ist als Sohn des früheren Pfarrers in Nieder-Wiesen Heinrich Kern vielen Nieder-Wiesern bekannt. So war es für ihn und für alle Teilnehmenden sehr berührend, als er mit einer Fototafel an das Wirken seines Vaters erinnerte mittels einer Erinnerung, die seine Tochter, also die Enkelin von Pfarrer Kern, aufgezeichnet hatte. Als Vorprogramm wurden ab 19 Uhr Fotos in Verbindung mit der Kirche aus früheren Zeiten präsentiert, die Festausschuss-Mitglied Harald Beck aufbereitet hatte.

 

Rückblick: Festvortrag über Johann Philipp Fresenius

Im Rahmen des 300jährigen Kirchenjubiläums lud die Ev. Kirchengemeinde Nieder-Wiesen zu einer Vortragsveranstaltung in die Kirche ein. Am Sonntag, dem 05.11.2023 um 17 Uhr stellte Frau Dr. Maria Götz (Karlsruhe) den Pfarrer Johann Philipp Fresenius (1705 – 1761) vor. Johann Philipp Fresenius war der Sohn des ersten Pfarrers Fresenius in Nieder-Wiesen. Im Jahre 1727 wurde er Nachfolger seines Vaters und baute das damals noch junge Kirchengebäude weiter aus. Später kam er über verschiedene Stationen nach Frankfurt. Dort traute er als oberster Geistlicher der Stadt Caspar Goethe und Elisabeth Textor und taufte ihren Sohn Johann Wolfgang. Dieser beschreibt Fresenius später in seinem Werk „Dichtung und Wahrheit“. Fresenius´ Urenkel machten Karriere als Chemiker und Pharmazeuten. Aus deren Wirken entstand das Analyseinstitut Fresenius, die Fresenius-Schulen sowie der Fresenius-Konzern mit Sitz in Bad Homburg.  Insofern hieß der Titel des Vortrages: „Johann Philipp Fresenius – vom Pfarrer in Nieder-Wiesen zum Namensgeber eines Weltkonzerns“. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher, darunter der Präses des Dekanates Alzey-Wöllstein Landrat a.D. Ernst Walter Görisch, Pfr. i. R. Kurt Bendler, Dr. Tanja Dangmann (Vorstand der Else-Kröner-Fresenius-Stiftung, Bad Homburg) und Pfr. Mathias Götz (Niefern), erlebten einen spannenden Nachmittag, der verdeutlichte, dass auch aus kleinen Orten bedeutende Persönlichkeiten hervorgehen können.
Als Vorprogramm wurden Fotos aus der früheren Zeiten in Verbindung mit der Kirche präsentiert, die Festausschuss-Mitglied Harald Beck aufbereitet hat.

 

 

Rückblick: Die Stumm-Orgel als Kunstwerk

Im Rahmen des 300jährigen Kirchenjubiläums lud die Ev. Kirchengemeinde zu einem Orgelabend in die Kirche ein. Am Mittwoch, dem 11. 10. 2023 stellte  Pfarrer Mathias Engelbrecht (Saulheim) unter Beisein von Ortsbürgermeister Holger Waldschmidt anhand verschiedener Darbietungen die Variationsbreite des Instruments vor. Dabei wurde auch den Geheimnissen im Inneren der Orgel nachgegangen – wie die Töne entstehen, wie der Wind in eine bestimmte Pfeife gelangt oder wie die verschiedenen Klänge erzeugt werden. Dabei brachte Pfarrer Engelbrecht auch Materialien und Gegenstände seiner Orgelbau-Sammlung ein. Auch mittels eines Filmes wurde den Besucherinnen und Besuchern verdeutlicht, welches klangliche und technische Kunstwerk diese kleinste Stumm-Orgel Rheinhessens darstellt. Ergänzt wurden die Ausführungen durch historische Erläuterungen zu dem Erbauer Johann Michael Stumm durch Pfarrer Tobias Kraft, bevor der Abend mit Rezitation des Psalmes 150 und dem Lied" Nun jauchzt dem Herren alle Welt" (begleitet von Pfarrer Engelbrecht an der "Königin der Instrumente".

 

Rückblick: Serenadenkonzert im Wasserschloss Hunolstein

Anlässlich des Festjahres „300 Jahre Kirche Nieder-Wiesen“ luden das Ev. Dekanat Alzey-Wöllstein und die Ev. Kirchengemeinde am Tag des offenen Denkmals, Sonntag, 10. September 2023, um 19 Uhr zu einem Serenadenkonzert open air im Schlosshof des Wasserschlosses Hunolstein in Nieder-Wiesen (Schlossgasse 1) ein. Im Rahmen der Konzertreihe „Panem – Vinum – Musicam" gastierte das Bläserensemble in Hessen und Nassau („BiHuN“) unter der Leitung von Landesposaunenwart Johannes Kunkel. Während der Konzertpause und nach dem Konzert unter dem Thema „Classic meets Jazz“ waren die Besucher zu einem Umtrunk eingeladen. Das spätsommerliche, herrliche Wetter sorgte für einen lauschigen Abend im barocken Ambiente des Schlosshofes.

Rückblick: Tag des offenen Denkmals in der Kirche Nieder-Wiesen

Anlässlich des Festjahres „300 Jahre Kirche Nieder-Wiesen“ lud die Ev. Kirchengemeinde zu Kirchenführungen am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 10. September 2023, herzlich ein. Das diesjährige Motto „Talent Monument“ richtete den Blick auf die außergewöhnlichen Eigenschaften, die Denkmale ausmachen. Hierbei wurden die Ausstattung und die Erbauer in den Fokus gerückt. So fanden drei Themenführungen statt:
11 Uhr: Auf den Spuren der Pfarrfamilie Fresenius
14 Uhr: Auf den Spuren des Orgelbauers Johann Michael Stumm
17 Uhr: Auf den Spuren der Freiherren von Hunolstein
Der Tag begann mit einem Gottesdienst um 10 Uhr, danach war die Kirche von 11 bis 18 Uhr zur Besichtigung geöffnet.

 

 

Rückblick: Gottesdienst zum Tag der Feuerwehr

Unter dem Motto „Voller Einsatz – Gott zur Ehr´, dem Nächsten zur Wehr“ lud die Ev. Kirchengemeinde Nieder-Wiesen zu einem besonderen Gottesdienst anlässlich des „Tages der Feuerwehr“ am Sonntag, 23.07.2023 in die Kirche ein. Dabei wurde von den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern das Wirken der Feuerwehr im Dienst am Nächsten gewürdigt und die Begleitung und der Segen Gottes für den Dienst der Kameradinnen und Kameraden für die Allgemeinheit erbeten. Anschließend setzte sich der "Tag der Feuerwehr" auf dem Gelände des Gemeindezentrums am Marktplatz fort.


 

Rückblick:

EIN FEIN HARMONISCHER SOMMERHAUCH...- unter diesem Motto gastierte das ENSEMBLE EBERO am Sonntag, 25. Juni 2023 um 18 Uhr in der Evangelischen Kirche Nack

Luftig, heiter und beschwingt boten die diversen Blockflöten Klassisches und Unterhaltsames aus mehreren Jahrhunderten dar. Die Besucherinnen und Besucher freuten sich über ein galantes Quartett von Luigi Boccherini, Henry Purcell war mit dabei wie auch englische Folktunes, Songs von den Beatles und ein Tango für Elise.

Das Ensemble EBERO besteht mittlerweile seit mehr als 10 Jahren, von Anbeginn an unter der Leitung von Elke Keil-Jutz, stellt sich immer neuen Herausforderungen und freut sich immer über Interessierte, die auch selbst gerne im Ensemble in die Welt der Blockflöten eintauchen mögen.

Neben den harmonischen Flötentönen sorgten nach dem Konzert auch zwei fein-harmonische Nacker Weine für einen beschwingten Sommerabend im Kirchgarten bei Begegnung mit den Künstlerinnen und guten Gesprächen.           

 

 

Rückblick Christi Himmelfahrt 18.Mai 2023:

Jubiläumstag "300 Jahre Kirche Nieder-Wiesen"

Auf einen beeindruckenden Jubiläumstag kann die Ev. Kirchengemeinde Nieder-Wiesen zurückblicken.

Schon im Vorfeld hatte der Festausschuss mit guten Ideen und großem Engagement diesen Tag vorbereitet und dazu etliche prominente Gäste eingeladen.

Als Schirmherr für das gesamte Festjahr konnte der Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, gewonnen werden, der in Nieder-Wiesen aufgewachsen ist und in der Jubuläumskirche konfirmiert wurde, in der schon seine direkten Vorfahren Johann Wilhelm Fresenius (als Erbauer der Kirche vor 300 Jahren), dessen Sohn Johann Anton Fresenius und wiederum dessen Sohn Johann Christian Fresenius als Pfarrer amtierten.

Die eindrucksvolle Festpredigt hielt der Kirchenpräsident der Ev. Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Dr. Dr. Volker Jung, über Psalm 92, 13-16, dem Wappenspruch der Familie Fresenius, die mit etlichen Personen als Nachfahren der Nieder-Wiesener Pfarrer Fresenius diesem Jubiläum beiwohnten. Dabei erwähnte der Kirchenpräsident, dass zu Beginn des 19. Jahrhunderts erwogen wurde, das Kirchengebäude wegen Baufälligkeit abzureißen. Umso dankbarer kann man sein, dass die Kirche nun seit 300 Jahren Mittelpunkt des Dorfes sei, in der die Menschen sich immer wieder in Freud und Leid haben Trost, Zuversicht und Hoffnung aus Gottes Wort im Glauben haben zusprechen lassen. Auch in der Entwicklung der Familie Fresenius gäbe es viel Positives, wofür man Grund zum Danken habe, betonte der Kirchenpräsident. Aus dem Dank erwächst die Freude am Lob Gottes, wie sie im Psalm 92 zum Ausdruck gebracht wird. Auch dafür war und ist die Kirche der richtige Ort. Aber neben den vielen Gnadengaben Gottes, die in das dankbare Gotteslob einstimmen lassen, gilt es auch, die Aufgabe als Christenmensch in dieser Welt zu wirken, nicht aus den Augen zu verlieren. Der Auftrag, sich für Friede, Gerechtigkeit und nicht zuletzt für die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen, beinhalten die Worte des Psalms ebenso wie das Ermuntern zum Gotteslob, worin von dem Gerechten gesprochen wird, dem das Grünen, also das hoffnungsvolle Wachsen als Verheißung zugesagt ist.
Die Kirche wurde am Himmelfahrtstag 1723 mittels einer Trauung eingeweiht. Insofern freute sich Pfarrer Tobias Kraft nicht nur über die zahlreichen prominenten Besucherinnen und Besucher, sondern auch über ein Diamantenes Brautpaar, welches an diesem Tag den Jubiläumsgottesdienst mit seinen Angehörigen mitfeierte. Die Einsegnung und Überreichung der Urkunde an Christel und Edgar Lawall nahm Kirchenpräsident Dr. Jung persönlich vor. Nach dem Festgottesdienst, der von dem ehemaligen Nieder-Wiesener Pfarrer Kurt Bendler, dem Gitarrenensemble "Cantilena" und Organistin Luisa Becker an der historischen Stumm-Orgel mitgestaltete wurde, gratulierten die Dekanin des Dekanates Alzey-Wöllstein, Susanne Schmuck-Schätzel, der Landrat des Landkreises Alzey-Worms, Heiko Sippel, der Bürgermeister der Verbandsgemiende Alzey-Land, Steffen Unger und Ortsbürgermeister Holger Waldschmidt in sehr persönlich formulierten, heiteren Grußworten der Gemeinde zu Ihrem besonderen Jubiläum.

Im Anschluss lud der Kirchenvorstand alle Gäste und Besucherinnen und Besucher zu einem Empfang mit einem gut gekühlten Glas rheinhessischen Wein aus dem Weingut Lindenhof aus Mauchenheim im Kirchgarten ein, wo unter Mithilfe von Küsterin Melanie Eisen alles schon für den Ausschank vorbereitet war. Dort erfolgte die Einweihung eines barrierefreien Zugangs zur Kirche, der durch den Kirchgarten führt. Der Kirchenvorstand hatte beschlossen, diesen Weg in Anlehnung an die Historie der Kirche und als Hommage an die Familie Fresenius "Freseniusweg" zu nennen. Pfarrer Kraft dankte den beiden Initiatoren dieses Weges, dem ehemaligen Kirchenvorsteher und jetzigem Festausschuss-Mitglied Harald Beck und dem stellvertretenden Kirchenvorstandsvorsitzenden Fritz Stock für ihre Vorarbeiten und übergab das Wort an Architekt Karl-Heinz Brück, der mit der Baubetreuung beauftragt war. Brück streifte in seiner Rede den nicht leichten Verlauf der Bauphase durch schwieriges Terrain, Corona-Ausfälle und Phasen des Stillstands, auch bedingt durch Materiallieferschwierigkeiten und nicht zuletzt deutlichen Kostensteigerungen. Doch nun haben das Kirchengebäude und der Kirchgarten durch eine großzügige finanzielle Unterstützung durch die EKHN eine deutliche Aufwertung erhalten, über die alle Beteiligten froh sind. So oblag es den Eheleuten Margarete und Ludwig Fresenius als Freunde und Gönner der Gemeinde und stellvertretend für alle anwesenden Nachfahren der Fresenius-Familie ein messingfarbenes Schild mit der Aufschrift "Freseniusweg" zu enthüllen. Zuvor bekannte Ludwig Fresenius, dass die Kirche Nieder-Wiesen ein einigendes Zuhause und ein Heimatort für die gesamte, weitverzweigte Familie sei.
Nach der feierlichen Enthüllung schritten Kirchenpräsident Dr. Jung und Ministerpräsident Ramelow zum Angießen zweier Reben, als Sinnbild für das Sakrament des Abendmahls, das immer wieder in der Kirche gefeiert wurde und wird, sowie in Anlehnung an das Wort Jesu aus Joh. 15,5 und als Sinnbild Rheinhessens. Für die Patenschaft von Dr. Jung war eine Weißweinrebe und für Herrn Ramelow augenzwinkernd eine Rotweinrebe ausgesucht worden.
Schließlich waren alle Teilnehmenden aufgefordert, „Hoffnung“ zu säen. Dabei wurden Tütchen mit Kornblumensamen bzw. Sonnenblumensamen ausgeteilt, so dass ein Teil des Kirchgartens demnächst in den Landesfarben der Ukraine blau und gelb erblüht als leuchtendes Zeichen dafür, dass sich die Menschen in der Ukraine wie wir nach einem Leben in Frieden und Freiheit sehnen. So säten die Teilnehmenden als Zeichen für das Leben, für die Freiheit, für Heilung und Zukunft.

In das vom Festausschuss liebevoll eingedeckte kommunale Gemeindezentrum lud der Kirchenvorstand zum Mittagessen ein, welches von Caterer Mussel aus Rommersheim schmackhaft und lecker zubereitet wurde. Dabei wurde u. a. auch der rheinhessische Kirchweihklassiker „Rindfleisch mit Meerrettich“ angeboten.

Nach Zeit zu Begegnung und Gespräch stand neben dem Festgottesdienst nun die Festrede des Schirmherrn Ministerpräsident Bodo Ramelow als weiterer Höhepunkt des Tages auf dem Programm. In packender und mitreißender Weise vorgetragen begann Ramelow seine Ausführungen mit einer Replik auf die geschichtliche Situation in Nieder-Wiesen zur Zeit der Erbauung der Kirche, als sein direkter Vorfahre Pfarrer Johann Wilhelm Fresenius keine Mühen scheute und sich eigenhändig am Aufbau der Steine für das Kirchengebäude beteiligte. Die Menschen mussten körperlich hart arbeiten. Nachdem der damalige Quecksilberbergbau zum Erliegen kam, entwickelte sich Nieder- Wiesen zu einem Maurerdorf. Auf vielen, auch weit auswärtig liegenden Baustellen wurden die Männer eingesetzt. Dies habe er noch in seiner Jugendzeit so miterlebt, erzählte Ramelow. Die Kirche im Dorf war dabei in all den Jahren nicht nur Stätte des Glaubenslebens, sondern auch neben der Schule, die er selbst im Dorf besucht hat, Ort der Bildung. Dies haben Luther und die Reformatoren so forciert. Hierbei wies Ramelow darauf hin, dass in seinem Bundesland Thüringen nur noch ca. 20 Prozent der Bevölkerung einer christlichen Kirche zugehörig sind. Dabei verkörpern die vielen Stätten der Reformation in Thüringen ein reiches kulturelles Erbe des Protestantismus. Auch die in der Barockzeit durch die Einflüsse berühmter Komponisten wie Johann Sebastian Bach entstandene Orgellandschaft in Thüringen sucht seinesgleichen, wies Ramelow hin.
Protestant zu sein bedeute aber nicht nur in diesem Erbe zu stehen, sondern in heutiger Zeit auch, sich für den Gemeinsinn einzusetzen, akzentuierte der Ministerpräsident. Dieser hat unter Corona stark gelitten, meinte er. Gemeinsinn ist das Gegenteil von Hetze, Intoleranz, Ungerechtigkeit, Unfriede und Gewalt, welche in den jetzigen Zeiten oftmals um sich greifen und auf das Miteinander zerstörerisch wirken, im Kleinen wie im Großen, betonte Ramelow. In diesem Zusammenhang zitierte er die alte Portalinschrift des Schlosses Friedenstein in Gotha in Thüringen: „Friede ernähret – Unfriede verzehret“. Für den lutherischen Herzog von Sachsen-Gotha, Ernst der Fromme, war dies Programm. Er setzte sich – die Erfahrungen des 30jährigen Krieges im Rücken - für „Pax“ und „Justitia“ – Friede und Gerechtigkeit ein, um den Gemeinsinn in seinem Land zum Blühen und Wachsen zu bringen. Dies sei auch heute unser Auftrag, akzentuierte der Schirmherr.
Mit diesen Gedanken schloss sich inhaltlich nicht nur der Kreis zu der Festpredigt des Kirchenpräsidenten vom Vormittag, sondern auch zu dem Motto des Festtages und dem Wappenspruch seiner Vorfahren Fresenius aus Psalm 92: „Der Gerechte wird grünen wie ein (Palm)Baum.
Mit langanhaltendem Beifall quittierten die Zuhörerinnen und Zuhörer ihre Begeisterung über diese brillante Festrede.

Mit einer Luftballonaktion zum Himmelfahrtstag fand der Nachmittag seine Fortsetzung. Einige Mitglieder des Festausschusses hatten zuvor die Ballons mit Gas gefüllt und mit Schnüren versehen, an denen eine Absenderkarte hing. Nach Austeilen der Ballons und dem Eintragen der Namen auf den Karten wurden diese in einer gemeinschaftlichen Aktion von der Wiese neben dem Gemeindezentrum aus gestartet und damit der Aufruf zu Gemeinsinn symbolisch umgesetzt. Zudem war auf den vielfarbbunten Ballons die Aufschrift zu lesen „gottesfarben – für Toleranz und Vielfalt – Evangelische Kirche.“ So stiegen die ca. 80 Ballons in einem bunten Miteinander in den strahlend blauen Himmel und flogen im Licht der Sonne in südweltlicher Richtung davon. Dabei zitierte Pfarrer Kraft den bekannten Spruch zu Himmelfahrt: „Nicht wo der Himmel ist, ist Gott, sondern wo Gott ist, ist der Himmel.“

Im Hof des Gemeindezentrums startete anschließend für die historisch Interessierten – und das waren die meisten – ein Rundgang durch Nieder-Wiesen auf den Spuren der einstigen Ortsherren Hunolstein und der Pfarrfamilie Fresenius. Beginn war am gegenüber liegenden Gebäude der ehemaligen Bäckerei mit Gasthaus zur Alten Post, in der Ministerpräsident Bodo Ramelow seine Jugendjahre verbracht hat. Hierzu erzählte er, dass es letztlich seine Mehlstauballergie war, die verhinderte, dass er diese Bäckerei mit Gaststätte übernehmen sollte und sein Lebenslauf damit eine andere Richtung einschlug.
An der Kirche vorbei über den neueingeweihten „Freseniusweg“ mit Blick auf das ehemalige Pfarrhaus, dem Geburtshaus von Johann Philipp Fresenius, gelangte man schließlich in der Kirchgasse 13 an den Ort der ehemaligen Synagoge. Diese wurde in der Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 wie viele andere Synagogen im Land von einem nationalsozialistischen Rollkommando in Brand gesetzt. Der ehemalige Pfarrer Kurt Bendler informierte über das Gedenken bei der Wiederkehr des 50. Jahrestag dieses unseligen Ereignisses. Damals wurde ein violettes Parament für die Kirche angeschafft, welches u. a. die brennende Synagoge von Nieder-Wiesen zeigt, auf die Jesus auf einem Esel reitend mit einem Judenstern am Revers zureitet.
Nachdenklich setzten die Teilnehmenden den Weg fort zur Wasserfurt durch den Wiesbach - ein Alleinstellungsmerkmal Nieder-Wiesens, wie Bürgermeister a. D. Hans-Wilhelm Kern bemerkte. Hierzu machten manche Anekdoten die Runde und sorgten für Erheiterung.
Der nächste Halt erfolgte vor dem Hunosteiner Wasserschloss. „Schlossherrin“ Stefanie Franke öffnete das Eingangstor, so dass man sich einen Eindruck vom Schlosshof verschaffen konnte.
Der Rückweg führte am Galgenberg und dem sog. Zollstock an der Alzeyer Straße mit seinem erhaltenen Zollkeller im Felsen zurück zum Gemeindezentrum, um von dort aus wieder zur Kirche zu gelangen, wo um 17 Uhr das festliche Orgelkonzert zum Ausklang des Tages begann.

Dekanatskantor Rainer Groß erwartete die Gäste mit verschiedenen Kompositionen aus der Erbauungszeit der Kirche, die er an der historischen Orgel von Johann Michael Stumm zu Gehör brachte. Obwohl die Orgel nur acht Register hat, war der Klangeindruck sehr vielfaltig, mit dem Kantor Groß seine Zuhörerinnen und Zuhörer in Bann zog. Vor allem das Flötenregister hat bei Johann Michael Stumm ein besonderes Timbre.
Mit ihrem langen Beifall brachten die Gäste am Ende des Konzerts den Wunsch nach einer Zugabe zum Ausdruck. So ließ Kantor Groß noch einmal das Flötenregister erklingen und verzauberte mit sanften Tönen den Ausklang dieses denkwürdigen Tages, der eingehen wird in die Geschichte der Kirchengemeinde und bei allen Teilnehmenden und Mitfeiernden bestimmt noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

 

Hier weitere Presseartikel über den Festtag am 18. Mai 2023:

 

 

Werdegang zur Errichtung eines barrierefreien Zugangs („Freseniusweg“) zur Ev. Kirche in Nieder-Wiesen

Schon im Februar 20219 trug sich der Kirchenvorstand mit dem Gedanken, die Kirche barrierefrei über den Kirchgarten zu erschließen, da sich in den letzten Jahren die Zunahme gehbeeinträchtigter Personen (vor allem mit Rollatoren) unter den Gottesdienstteilnehmenden beobachten ließ.
Nach absehbarer Beendigung der Verpachtung des Kirchgartens zum 31.10.2019 als Gartengrundstück trat der KV in eine weitere Phase der Überlegungen ein, indem auf privater Basis durch die beiden Kirchenvorsteher Harald Beck und Fritz Stock die Nivellierung von der Straße hinter dem Chorabschluss der Kirche und dem Vordereingang mittels Schlauchwaage geprüft wurde. Dabei wurde ein fast ebenerdiges Niveau festgestellt.

Ortstermin mit kirchlicher Baubetreuerin und Architekt

Mitte September 2019 gab es einen ersten Ortstermin, u. a. mit einem vom Kirchenvorstand beauftragten Architekten (Herr Karl Heinz Brück – Büro für Bautechnik in Wonsheim) und der regionalen kirchlichen Baubetreuerin (Frau Bauing. Larissa Milz, Ev. Regionalverwaltung Alzey). Die Fachleute schätzten die Baukosten auf ca. 100.000,- €, wobei Frau Milz eine Bezuschussung der Landeskirche (EKHN) von mindestens 50 % bei Maßnahmen barrierefreier Erschließung in Aussicht stellte. Nach weiteren Vorüberlegungen bzgl. Finanzierungsfragen und konzeptionellen Überlegungen zur zukünftigen Nutzung des Kirchgartens (Zusammenarbeit mit dem NABU zur Nutzung als Blühwiese und die Integration von zwei Ruheinseln mit Sitzgelegenheiten zum Verweilen in rollstuhlgeeigneter Flächengröße in die neue Zuwegung) wurde – auch durch Coronaeinschränkungen bedingt - im Juni 2020 Architekt Brück vom Kirchenvorstand (KV) mit einer Planung der Maßnahme beauftragt. Durch Auslastung des Architekturbüros konnte die Vorstellung der Konzeption und der Kostenschätzung erst im Februar 2021 vorgestellt werden.

Kostenschätzung

Die Schätzung der Kosten beliefen sich auf 117.000 €, welche von Bauing. Milz geprüft und festgestellt wurde. Hierbei wurde nach Stellungnahme der Kirchenbaudirektorin Margrit Schulz (Kirchenverwaltung der EKHN, Darmstadt) auch auf deren Anregung die Pflasterung mit hellem Naturstein eingeplant. KBD Schulz avisierte einen Zuschuss der EKHN in Höhe von 65%.

Beschluss der Maßnahme

Im März 2021 beschloss der KV, die Maßnahme in Auftrag zu geben. Der Finanzierungsanteil aus Eigenmitteln der Kirchengemeinde lag bei 40.000 €, den der KV aus Rücklagen und zum größten Teil aus Kollektenmitteln aufzubringen bereit war – nicht zuletzt im Blick auf das 300jährige Bestehen der Kirche im Jahre 2023. Zudem sollte der barrierefreie Zugang im Blick auf die Historie des Kirchengebäudes und der Ortsgeschichte Nieder-Wiesens „Freseniusweg“ heißen; auch als Hommage an die bedeutende Familie Fresenius, deren Ursprünge sich in Johann Wilhelm Fresenius als ersten Pfarrer an der damals neuerbauten Kirche und seiner Söhne Johann Philipp Fresenius (später „Senior“, d.h. höchster Pfarrer in Frankfurt/M., der u. a. Goethe taufte und konfirmierte und direkter Vorfahre der bedeutenden Chemiker und Apotheker Fresenius war, aus deren Erbe das „Institut Fresenius“ und die „Fresenius AG“ hervorgegangen sind), Johann Anton Fresenius und dessen Sohn Johann Christian Fresenius, welche allesamt als Pfarrer in Nieder-Wiesen wirkten. (Ein direkter Nachfahre des Johann Christian Fresenius ist Bodo Ramelow, aufgewachsen in Nieder-Wiesen und derzeit Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, sowie Schirmherr für das Festjahr „300 Jahre Kirche Nieder-Wiesen“ in der er konfirmiert wurde.)

Im April 2021 folgte die kirchenaufsichtliche Genehmigung der Kirchenverwaltung in Darmstadt.

Beginn der Arbeiten

Zunächst ließ Architekt Brück durch Kanalrohruntersuchungen die Zustände der Regenwasserableitungen der Kirche überprüfen, um dann entsprechende Angebote von Bau- und Handwerksbetrieben einzuholen. Hierbei stellte sich heraus, dass die Abwasserleitungen der Regenfallrohre z. T marode und ohne ausreichendes Gefälle versehen waren, zudem fehlte ein Kanalanschluss an der Westseite der Kirche in die öffentliche Kanalisation, das Wasser versickerte im Kirchgarten.

Mehrkosten und Reduzierungen

Nach Vorlage der Angebote im Juli 2021 ergab sich ein prognostizierter Gesamtbetrag von 127.500,- €, u. a. bedingt durch Teuerungen in der Baubranche, vor allem bei Materialpreisen.

Die Mehrkosten im Blick auf die festgestellte Kostenschätzung in Höhe von ca. 10.000,- € wurde durch Verzicht des Natursteinpflasters zugunsten eines Betonsteinpflasters aufgefangen, sowie weitere Kürzungen wurden eingearbeitet, z. B. Verzicht auf Außenbestrahlung des Kirchenportals, sowie Veränderungen bei der Sockelgestaltung zwischen Kirchengebäude und des barrierefreien Weges. Das Finanzvolumen lag bei Auftragsvergabe bei gut 103.000,- €, schon in Erwartung weiter steigender Preise.

Nach Ende der Sommerferien 2021 wurde im September 2021 mit den Bauarbeiten begonnen.

Auftreten weiterer Unwägbarkeiten und Mehrkosten

Im Oktober stellte die Baufirma fest, dass die Umgrenzungsmauer vom Kirchenvorplatz zum Kirchgarten und zur Kriegsfelder Straße kein ausreichendes Fundament aufzeigt. Weiterhin wurde festgestellt, dass die Gartenwasserleitung nicht genügend Überdeckung haben wird (Frostschutz) und tiefer gelegt werden muss, was eine tiefere Ausbaggerung mit sich bringen würde. Hinzu käme die Notwendigkeit eines neuen Schachtes für die Wasseruhr. Weitere Folge ist auch eine Tieferlegung des Hauptstromanschlusskabels (Erdkabels) für das Kirchengebäude.
Es wurde ebenso festgestellt, dass der Kanalanschluss in der Straße für die Anbindung der Abwasserrohre der Westseite der Kirche (Abwasserleitungen der Fallrohre und nun hinzukommend der neuen Zuwegung) zu hoch liegt.

Bei einem Ortstermin Ende Oktober 2021 wurde mit den Verantwortlichen das weitere Vorgehen, u. a. auch im Blick auf zu erwartende Mehrkosten beraten.

Im November 2021 stellte sich heraus, dass die Erdleitung zum Blitzschutz stark beschädigt und teilweise nicht funktionsfähig ist. Hier musste Abhilfe (Mehrkosten) geschaffen werden.

Um die schwierige Kanalsituation zu lösen, wurde es nötig, ein Öffnen des Bürgersteiges vorzunehmen. Die wurde im Dezember 2021 beim Ordnungsamt der Verbandsgemeindeverwaltung beantragt. Es hat 10 Wochen gedauert, bis die behördliche Genehmigung vorlag.

Auch durch immer wieder auftretende Corona-Erkrankungen bei den ausführenden Baufirmen kam es zu erheblichen Verzögerungen im Ablauf der Baumaßnahme.

Dies alles brachte über die Zeit weiter steigende Preise mit sich. Die Baufirma stellte den Antrag einer Vergütungsanpassung wegen Störung der Geschäftsgrundlage. Inklusive Materialpreiserhöhungen entstanden allein hier Mehrkosten in Höhe von 19.000,- €

In einem Nachtragsfinanzierungsplan wurden im Juli 2022 seitens der Kirchenverwaltung die gesamten Mehrkosten auf 22.000,- € festgestellt. Hiervon hat die Kirchengemeinde 7.700,- € aus Eigenmitteln beizutragen.

Gesamtkosten bei nun 125.000 €

Mittlerweile sind (Stand März 2023) Kosten in Höhe von knapp 124.000 € über die Ev. Regionalverwaltung Rheinhessen vorgelegt und abgerechnet worden. Nach Aussage des Architekten stehen Stand Juni 2023 noch Posten in Höhe von ca. 1.000 € offen, so dass sich die Gesamtkosten bei den veranschlagten 125.000 € einpendeln werden. D. h. für die Kirchengemeinde sind wie veranschlagt die 7.700 € aus Eigenmitteln zur Deckung der Gesamtsumme bei Ende der Maßnahme noch aufzubringen.

Das bedeutet: In Summe hat die Kirchengemeinde 47.700 € aus Eigenmitteln (Rücklagen und Spenden / Kollekten) zu tragen, wobei die Nachtragsfinanzierung in Höhe von 7.700 € von der Regionalverwaltung noch nicht eingefordert, sondern bisher vorgelegt wurden. Dies ist für unsere Kirchengemeinde mit insgesamt 351 Mitgliedern nicht leicht zu stemmen.

Mit Fälligkeit dieser Restzahlung wird die Kirchengemeinde ihre eisernen Reserven locker machen müssen, kam nämlich im Zuge der Vorbereitungen auf das 300jährige Jubiläum im Frühjahr 2023 auch die Sanierung von zwei maroden Turmjalousien auf der Wetterseite des Kirchturms hinzu mit Kosten von ca. 1.400,- €.

Des Weiteren hat der Kirchenvorstand trotz der sehr angespannten finanziellen Lage beschlossen, während des Ukrainekrieges die Gottesdienstkollekten, welche laut Kollektenplan der Arbeit der eigenen Gemeinde zufließen, zur Hälfte der „Diakonie-Katastrophenhilfe“ zur Unterstützung humanitärer Hilfe für die Menschen in der Ukraine zur Verfügung zu stellen. Wir sind hierbei der Ansicht, dass wir nicht fröhlich unser Kirchen-Jubiläum feiern können, während anderswo Menschen in Europa unter dem Verlust ihrer Kirchengebäude und anderer ziviler Versammlungsstätten leiden müssen oder um ihr eigenes Leben bangen. Dies wäre unserer Meinung nach auch im Sinne von Johann Philipp Fresenius, der neben seinem Auftrag als Prediger immer auch die praktische diakonische und humanitäre Hilfe als ein Wesensmerkmal christlichen Handels erachtete. Die jüngste Zerstörung des Stausees in der Ukraine hat uns ja aktuell wieder dies unermessliche Leid vor Augen geführt.

Deshalb ist die Kirchengemeinde herzlich dankbar über jede finanzielle Unterstützung zur Finanzierung des barrierefreien Zugangs („Freseniusweg“) und dankt schon im Voraus für hilfreiche Zuwendungen.

Spendenkonto:
Ev. Kirchengemeinde Nieder-Wiesen
Volksbank Alzey-Worms
IBAN: DE09 5509 1200 0019 8775 07
BIC: GENODE61AZY

 
 
Rückblick: Weltgebetstag in Nieder-Wiesen
 
Das Vorbereitungsteam der Ev. Pfarrei Nieder-Wiesen - Bechenheim - Nack lud herzlich ein zum Weltgebetstagsgottesdienst am Freitag, dem 03.03.2023 um 18 Uhr in der Ev. Kirche in Nieder-Wiesen. Die Liturgie kam in diesem Jahr aus Taiwan und stand unter dem Thema "Glaube bewegt". Dazu war jeder willkommen, 32 Besucher hatten sich eingefunden. Der Weltgebetstag wird jedes Jahr liturgisch von christlichen Frauen aus einem anderen Land vorbereitet und botGelegenheit, Taiwan und seine Bevölkerung näher kennenzulernen. Zum Abschluss erwartete die Gäste leckeres landestypisches Fingerfood zum Sehen, Riechen, Schmecken.
 

 

Freude und Hoffnung                                     

Rückblick Benefizkonzert „Ein Chor – ein Kind“ mit überwältigendem Spendenergebnis

am 3. Advent,   11.12.2022   –   18.00 Uhr - Ev. Kirche Nieder-Wiesen

Das Konzert:

Nach drei Jahren Pause luden die "Wiesbach-Voices" wieder zu einem besinnlichen Abend in die von Kerzen erleuchtete Kirche ein. Trotz nach wie vor vielen Erkrankungen hatten sie auch dieses Jahr ein schönes Weihnachtsprogramm vorbereitet: Klassische Choräle oder das ursprünglich ukrainische „Lied der Glocken“ wurden a cappella gesungen. Bei traditionellen Weihnachtsliedern und Kanons sind die Zuhörer zum Mitsingen eingeladen worden.

Am Klavier begleitete den Chor Peter Breitmann. Zu den traditionellen Liedern kamen aber auch moderne Weihnachtslieder wie „Santa Claus is comin' to town“ hinzu.

In den bisherigen Jahren wurde jeweils eine Neukomposition uraufgeführt. So auch in diesem Jahr: Der Beitrag "Lass uns leben, lass uns lieben" stieß auf großen Beifall. Und natürlich das Motto-Lied: „Ein Chor – ein Kind“. - Organistin Luisa Becker bereicherte den Abend zwischen den Liedblöcken mit Orgelstücken an der historischen Stumm-Orgel, bevor nach zwei geforderten Zugaben (u. a. das beliebte Stück "Jesus an Bord") ein besinnlicher Konzertabend zu Ende ging.

Die Benefizaktion – vom Einmal-Auftritt zum 10. Jubiläum:

Was einmal als „einmaliges“ Konzert gedacht war, wurde zum Erfolg. Und 2019 wurde unsere Aktion „Ein Chor – ein Kind“ im zehnten Jahr durchgeführt. In den vergangenen Konzerten spendeten die Zuhörer, jeweils von der Kirchengemeinde aufgestockt, insgesamt über 25.000,- €. Mit diesem Unterstützungsbetrag konnten wir etwa 70 Kindern in den armen Regionen der Welt für je ein Jahr eine Zukunft ermöglichen! Unterstützt werden wir dabei von der Lottostiftung Rheinland-Pfalz und der Sparkasse Worms-Alzey-Ried.
Auch bei diesem Konzert am 11. Dezember 2022 kamen Spenden in Höhe von 3.240,- € zugunsten der Kindernothilfe zusammen. Die Ev. Kirchengemeinde rundete den Betrag auf, damit 9 Kindern Hilfe zuteilwerden kann. Durch das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit wird dieser Betrag vervierfacht (Aktion "1+3=4", also gesamt 12.960,- €), sodass insgesamt 36 Kindern geholfen wird. Beeindruckend! Wir sagen den Sängerinnen und sängern des Chores unter der Leitung von Fritz Stock und allen Spenderinnen und Spendern unseren herzlichsten Dank!

Doch auch wir erfahren Unterstützung und Anerkennung: Mit Mitteln der EKHN-Stiftung konnten wir 2014 eine CD aufnehmen. 2015 stellte der Deutsche Chorverband uns als „Der besondere Chor“ vor (Chorzeit 12/2015). 2017 erhielten wir erneut einen Zuschuss der EKHN-Stiftung, durch den der Chor eine professionelle Stimmbildung buchen konnte.

Kurzgefasst: Das Konzertprogramm:     - Klassische Choräle,

  • deutsche Weihnachtslieder zum Mitsingen,
  • moderne Songs zu Weihnachten,
  • Erstaufführung einer Eigenkomposition wie jedes Jahr
  • dazwischen Orgelstücke.

Die Benefizaktion:

  • als „Recheneinheit": der Jahrebedarf eines Patenschaftskindes der Kindernothilfe: 360,- €,
  • ursprüngliches Ziel: 360,- € Spenden ersingen („Ein Chor – ein Kind"), von Anfang an übertroffen,
  • derzeit: in bisher elf Konzerten insgesamt fast 30.000,- € Spenden ersungen,
  • Unterstützung durch Lotto Rheinland-Pfalz und Sparkasse Worms-Alzey-Ried,

Der Chor:

  • mit Unterstützung der EKHN-Stiftung Aufnahme einer CD (2014) und professionelle Stimmbildung (2017),
  • 2016: „Der besondere Chor" in der Zeitschrift „Chorzeit" des Deutschen Chorverbandes.
     
 
 
 
"Lutherisch, reformiert, protestantisch, uniert - aber alle evangelisch!"
Rheinhessischer Abend mit Weinprobe zum 200-jährigen Jubiläum der Rheinhessischen Union

Die Ev. Kirchengemeinde Bechenheim und der Altertumsverein Alzey und Umgebung luden anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Rheinhessischen Union zu einem festlichen Rheinhessischen Abend ein: Am Reformationstag, 31.10.2022 um 18.30 Uhr im Bürgerhaus in Bechenheim, Kirchstr. 8. Vor 200 Jahren schlossen sich die bis dahin bestehenden protestantischen Konfessionen Reformierte und Lutheraner zu einer evangelisch-unierten Kirche in Rheinhessen zusammen. Die über 50 Teilnehmenden des Jubiläumsabends konnten dabei mit allen Sinnen die Entwicklung der Union nachspüren, die nicht nur historisch nachgezeichnet, sondern auch vinologisch mit 12 ausgesuchten rheinhessischen Cuvée-Weinen aus den Orten des Werdeganges der Konfessionsvereinigung nachempfunden wurde. Zuvor erwartete die Teilnehmenden eine deftige rheinhessische Vesperplatte, bevor Verbandsbürgermeister Steffen Unger (Vorsitzender des Altertumsvereins Alzey und Umgebung) und die rheinhessische Weinprinzessin, unser Nacker Gemeindemitglied Anna Nierstheimer mit einem Grußwort zur Weinprobe überleiteten. Otto Schätzel (Ehrenbrudermeister der Weinbruderschaft Rheinhessen und ehem. Leiter des DLR Oppenheim) sowie Pfarrer Tobias Kraft (Nieder-Wiesen) moderierten den Abend und die Mitglieder des Kirchenvorstands schenkten die Weine aus. Für die musikalische Umrahmung sorgte Volker Funk.
 


Spätsommerliches Konzert mit dem Flötenensemble EBERO

heiter - beschwingt

...und gar anmutig und wohl zu hören 

Unter diesem Motto gastierte das Blockflöten-Ensemble EBERO
am Sonntag, dem 11. September 2022 um 18 Uhr in der Ev. Kirche in Nack, Hauptstr. 55
mit einem sehr abwechslungsreichen Konzertprogramm. Passend zum Titel waren Stücke zu hören von den Comedian Harmonists, Klezmerbearbeitungen sowie Ragtimes von U. Heger, auch durfte die barocke Ecke bei der Blockflöte natürlich nicht zu kurz kommen, so erfüllten Georg Philipp Telemann, Henry Purcell und ein englisches Madrigal die Kirche mit Klang.

Das Ensemble EBERO wurde 2012 mit von seiner noch heutigen Leiterin Elke Keil-Jutz gegründet, von Piccolo bis Bassblockflöte kam alles zum Einsatz, voller Enthusiasmus und Elan durch alle Zeitepochen, die eigenen Bearbeitungen immer im Dienste der Mitspieler, die sich bei Lust und Interesse immer über neue Aktive freuen.

Neben den wohlklingenden Flötentönen wurde auch ein wohltemperierter Nacker Wein für einen harmonischen Spätsommer-Abend im Kirchgarten kredenzt mit einem noch lange nachklingenden Beisammensein.

 


Verabschiedung von Isolde Steitz aus dem Organistendienst

In Nack ging eine Ära zu Ende! Auf eigenen Wunsch hörte nach über 36 Jahren Isolde Steitz auf mit dem Organistendienst. Mit großem Bedauern hat der Kirchenvorstand diesen Schritt in den „Ruhestand“ aufgenommen, waren doch Isolde Steitz und die Nacker Bechstein-Orgel gleichsam miteinander verwachsen. Unzählige Gottesdienste hat Frau Steitz mit ihrem Orgelspiel bereichert und den Gesang der Gemeinde begleitet. Damit war sie eingebunden in den Verkündigungsdienst unserer Gemeinde und unserer Kirche. Ausgebildet von dem ehemaligen Wörrstädter Kantor Klaus-Günter Brand, der einst in Nack aufwuchs, unterschrieb Isolde Steitz als damals 18jährige unter Pfarrer Kurt Bendler ihren Dienstvertrag, der noch auf „Fräulein Isolde Steinmann“ ausgestellt war.
Für ihre jahrzehntelange Treue möchte ich an dieser Stelle unserer lieben Isolde Steitz auch für die stets gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit ebenso im Namen des Kirchenvorstandes ganz herzlich einen großen Dank aussprechen!.
Im Gottesdienst am Pfingstmontag, 06.06., in dem die Taufe ihres Großneffen Joshua gefeiert wurde und sie nochmals die Orgel gespielt hat, haben wir sie aus ihrem Dienst verabschiedet.

Wir freuen uns, dass sie für Vertretungen weiter ansprechbar ist und auch weiterhin ihre Talente im Bankwesen für die Verwaltung unserer Kollektenkasse einbringt.
Ebenfalles freuen wir uns, dass unsere Nieder-Wieser und Bechenheimer Organistin Luisa Becker die Nachfolge übernimmt.

Wir wünschen Isolde Steitz und ihrer Familie auf ihrem weiteren Lebensweg Gottes gnädiges Geleit und alles Gute!

 

Einladung zum Gebet für den Frieden

Angesichts des Krieges in der Ukraine laden die Glocken unserer Kirchen ein, innezuhalten und persönlich für den Frieden zu beten.

In Nieder-Wiesen, Bechenheim und Nack läutet die Gebetsglocke dafür um 12 Uhr.

Auch das Abendläuten um 19 Uhr in allen drei Gemeinden (in Nack um 18 Uhr) ist ein Aufruf zum Gebet.

In unseren Gottesdiensten werden wir gemeinsam für den Frieden beten. Dazu ist jede und jeder herzlich eingeladen!


Gebet für den Frieden

Es ist Krieg.
Bomben fallen. Menschen sterben.
Wir sind fassungslos.
Worte fehlen.
Unsere Kraft ist zu klein.
Wir fühlen uns hilflos.
Wo gibt es Halt?

Was uns Angst macht, das bringen wir zu dir, Gott, und bitten dich:
Pflanz deine Gedanken des Friedens ein in die Köpfe der Mächtigen.
In die Herzen derer, die weiter um Frieden verhandeln.
Steh denen bei, die in Angst vor Bomben und Kanonen leben und ihre Toten beklagen.
Gib Hoffnung und Zukunft.
Und klaren Verstand.
Damit die Waffen wieder schweigen.
Damit Friede sich ausbreitet.
Dort in der Ukraine.
Und hier bei uns.
Und in der ganzen Welt.

Wir halten inne
und legen dir ans Herz, was uns auch noch bewegt.

Stilles Gebet

Daran halten wir uns fest – das wollen wir im Herzen behalten:

Du, Gott, bis unsere Zuversicht und Stärke,
eine Hilfe in den großen Nöten,

die uns getroffen haben.

Amen.

Vater unser…

 

Ukraine: Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!

Hilfe für Betroffene der Ukraine-Krise

Die Diakonie-Katastrophenhilfe bittet hierfür um Spenden und erläutert dazu:

Aus unserer Sicht sind derzeit Geldspenden die effektivste Form der Hilfe. Wir sind mit unseren Partnern sowohl in der Ukraine als auch in den Nachbarländern aktiv. Für die Menschen, die in die Nachbarländer geflohen sind, bereiten wir Bargeldhilfen vor, so dass sie sich lebenswichtige Güter nach Bedarf kaufen können. Bargeld hilft den Menschen auf der Flucht am effektivsten.

Mehr Informationen und Spendenmöglichkeiten bzw. Bankverbindungen unter

https://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spende/ukraine  

Der Kirchenvorstände haben beschlossen, die Gottesdienst-Kollekten, die eigentlich für die eigene Gemeinde bestimmt sind, bis auf weiteres der Diakonie-Katastrophenhilfe zur Hilfe für Betroffene der Ukraine-Krise zukommen zu lassen.

 


Sonne, Wind und Speicher statt Putins Kohle, Öl und Gas
Mit der Sonne Strom erzeugen - für den Frieden

Dieser Tage erreichte uns ein Artikel von Pfr. i. R. Andreas Krone, Siefersheim, dessen Lektüre ich Ihnen nachstehend sehr gerne empfehle! Sie finden ihn unter:
http://www.ev-pfarrei-nieder-wiesen.de/ag_bewahrung_der_sch__pfung/

 

Gebet beim Abendläuten:

Jesus Christus, Gottes Sohn, Licht in der Finsternis, Wort des Glücks, endlose Liebe.
Du kamst zu uns. Du hast dir unsere Herzen ausgesucht, damit die Welt neu wird.
Verwandle diese Welt durch deine Liebe. Sie ist dein Eigentum. Verwandle sie, damit die Mächtigen zu Menschen guten Willens werden; damit das österliche Licht alle Welt erfüllt; damit die Menschen der Wahrheit trauen.

Du hast den Tod besiegt, und wir feiern dein Fest.
Du bist in unserer Mitte und beschenkst uns.

Du beschenkst uns und wir können dir nur unsere Sorgen hinhalten –
um die vielen Kranken, um die Ärztinnen und Ärzte,
um die Krankenschwestern und Pfleger,
um alle, die in diesen Tagen für uns arbeiten.
Erbarme du dich.

Du beschenkst uns, und wir können dir nur unsere Hoffnung hinhalten –
auf ein Ende der Pandemie,
auf Respekt für die Schutzlosen und Schutz für die Geschlagenen,
auf Versöhnung, auf Frieden.
Erbarme du dich.

Du beschenkst uns, treuer Gott.
Wir können dir nur unseren Dank hinhalten –
für das Glück in diesen Tagen,
für die Bewahrung, für die Gemeinschaft trotz Abstand,
für dein Wort.
Du hast Leid, Schmetz und Tod überwunden, Jesus Christus,
und wir feiern dein Fest.

Amen.

"Apfelsaft stärket das Herz - stillet das Herzklopfen - stärket den Magen und löschet den Durst bei hitzigen Fiebern", so heißt es in dem Kräuterbuch von Adamo Lonicero aus dem Jahre 1679.

Apfelsaftangebot

Momentan leider ausgetrunken!

Öko-Direkt-Saft  von unserer kirchengemeindeeigenen Streuobstwiese:
Mit dem guten Geschmack reifer Äpfel aus ökologischem Streuobstanbau. Natürliches Apfelaroma, 100% direkt gepresster Saft (kein Konzentrat), naturtrüb

Erhältlich Dienstags 8 Uhr – 11 Uhr im Gemeindebüro, Kriegsfelder Str. 10, Tel. 230, oder nach Vereinbarung. In Bechenheim über Herrn Lutz Quester, Tel. 532 und Kirchenvorsteherin Gabi Bechtluft, Tel 1283.  Preis: Pro Kasten a 6 Liter-Flaschen: € 7,60 (+ € 2,40 Pfand); pro Liter-Flasche: € 1,25 (+ € -,15 Pfand)

Der Erlös kommt der Unterhaltung der Streuobstwiese zugute.

Bitte vergleichen Sie: Ein gleichwertiger Saft in Ihrem Supermarkt ist in der Regel teurer!

Wir danken allen fleißigen Händen, die bei der letzten Ernte tatkräftig geholfen haben!

Der besondere und gesunde Genuss! Zum Wohl!

 
 
Ökumenische Bibelwoche
 
Die diesjährige ökumenische Bibelwoche der Ev. Pfarrei Nieder-Wiesen fand von Montag, 21. März bis Donnerstag, 24. März 2022 statt. An jeweils vier Abenden standen dabei ausgewählte Abschnitte aus dem Buch des Propheten Daniel im Mittelpunkt. Jeder Abend war in sich abgeschlossen, so dass Interessierte jederzeit neu hinzukommen konnten. Beginn war jeweils um 20 Uhr.
Die Termine: Montag, 21. März im Ev. Gemeindehaus Nack, Hauptstr. 79, mit Pfarrer Tobias Kraft (Nieder-Wiesen); Dienstag, 22. März im Ev. Gemeindehaus Bechenheim, Mühlweg 9, mit Pfarrer Eric Bohn (Offenheim); Mittwoch, 23. März im Ev. Gemeindehaus Erbes-Büdesheim, Hauptstr.10, mit Pfarrer Thomas Kalathil (Erbes-Büdesheim); am Donnerstag, 24. März in der Kirche Nieder-Wiesen, Kirchgasse 1, mit Pfarrerin Lina Neeb (Badenheim).
Für nächstes Jahr planen wir in der Passionszeit wieder eine ökumensiche Bibelwoche.

 
 
 
 


Obstbaum-Schneideaktion auf der Streuobstwiese

Die AG "Bewahrung der Schöpfung" in der Ev. Pfarrei Nieder-Wiesen lud am Samstag, 5. März 2022 alle Interessierten zu einer Obstbaum-Schneideaktion ein. Beginn war um 9.30 Uhr auf der Streuobstwiese am Ortsausgang Nieder-Wiesen (Wendelsheimer Straße).

Insgesamt fanden sich leider nur 5 fleißige Helfer ein, aber es konnten vielfältige Schneidemaßnahmen durchgeführt werden.  Nach einer Kurzeinfühurng mit der Technik des Obstbaumschneidens durch Pfarrer Tobias Kraft machten sich die Teilnehmer mit Kniffen und Tricks für den Laien vertraut. Dabei kam auch unser Hoch-Entaster zum Einsatz. Anhand einiger Übungen konnten die erworbenen Kenntnisse sofort in die Praxis umsetzt werden und fast alle Bäume wurden vor allem von unten her eingekürzt. Nach Aufschichtung der abgeschnittenen Zweige zu einer Benjeshecke zum Vorteil für die Vogelwelt, präsentiert sich die Streuobstwiese nun in einem sehr gepflegten Zustand zur Freude des Auges und zu einem ökologischen Beitrag für den Lebensraum "Streuobstwiese" zur Bewahrung der Schöpfung.
Schöpfungsbewahrer waren:
Ralf Dünnes, Tobias Kraft, Bernd Lörwald, Lutz Quester, Marc Schlamp
 

 

 

Benefizaktion der Wiesbach-Voices "Ein Chor - ein Kind" 2021

Seit zwölf Jahren setzt sich der Nieder-Wieser Chor für die Kindernothilfe ein. In der vergangenen Adventszeit konnte wegen der Corona-Vorschriften leider kein Konzert veranstaltet werden. Dennoch wurde der Benefizzweck nicht aus den Augen verloren. In Esselborn war man zugunsten des Benefizzwecks ungemein aktiv. Zur Unterstützung der Kindernothilfe kamen sage und schreibe 1.300,- € zusammen. Auch die Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz und die Sparkasse Worms-Alzey-Ried unterstützten das Vorhaben. Die Ev. Kirchengemeinde Nieder-Wiesen rundete den Betrag auf, so dass in diesem konzertlosen Jahr dennoch insgesamt 2.160,- € zusammenkamen und damit zunächst 6 Kinder unterstützt werden können. Aber auch diesmal wurde die Spendensumme durch die Aktion „1+3=4“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) vervierfacht. Das heißt: Es kann 24 Kindern konkret geholfen werden!

Hier die Aufstellung der
Spendenergebnisse:

- Lotto-Stiftung                             500,- €
- Ev. Kirchengemeinde
  Nieder-Wiesen                           260,-  €
- Sparkasse Worms-Alzey-Ried      100,- €
- Spendensammlung bei Advents-
  fenstereröffnung Familie Lehmann,
  Esselborn                                 1.300,- €

  Summe: 2.160,- €  x 4 = 8.640,- €
Allen Spenderinnen und Spendern ein
besonderes Dankeschön für diesen
tollen Erfolg!

 



Neues Video zum Thema Nachhaltigkeit in Kirchengemeinden

Das Zentrum "Gesellschaftliche Verwantwortung" der EKHN hat ein neues Video zum Thema "Nachhaltigkeit in Kirchengemeinden" herausgegeben und veröffentlicht.

Ganz vorne dabei sind auch unsere Kirchengemeinden Nieder-Wiesen , Bechenheim und Nack!

Schauen Sie mal:

Fernsehaufnahmen am Ostermontag durch SWR 3

Am Ostermontag erfolgten in und um den österlichen Familiengottesdienst in Nieder-Wiesen Fernsehaufnahmen des SWR 3 - Fernsehens. Die Ausstrahlung erfolgte am Dienstag, 06. April 2021 ab 18.45 Uhr in der "Landesschau Rheinland-Pfalz" im SWR 3 Fernsehen.
Für alle, die diesen Termin verpasst haben, hier der Link zum Anschauen in der Mediathek.

Viel Freude beim Zuschauen!

 

Benefizaktion der Wiesbach-Voices "Ein Chor - ein Kind" in der Adventszeit 2020

Bitte lesen Sie hier:

www.ev-pfarrei-nieder-wiesen.de/konzerte/

 

Individueller Martinsrundgang in Bechenheim und Nieder-Wiesen

Leider konnten die für Samstag, 07.11.2020 und Sonntag, 08.11.20 geplanten St. Martins-Umzüge der Ev. Kirchengemeinde Bechenheim in Zusammenarbeit mit dem SPD-Ortsverein und der Freiwilligen Feuerwehr und der Ev. Kirchengemeinde Nieder-Wiesen in Zusammenarbeit mit dem Kindergarten, dem Kinder- u. Kulturverein und der Freiw. Feuerwehr in diesem Jahr coronabedingt nicht stattfinden.
Dennoch war es gerade in dieser schwierigen Zeit angebracht, dass die St. Martins-Laternen Licht in die Dunkelheit bringen. Deshalb luden die Ev. Kirchengemeinden alternativ zu einem individuellen Martinsrundgang durch Bechenheim bzw. Nieder-Wiesen ein:

In den Orten gab es an vier Stationen ein Plakat mit einem Symbol und einem QR-Code zum Thema St. Martin. Mit dem QR Code konnte man mittels Smartphone Erzählungen, Gedichte und Gebete abhören, mit denen Pfarrer Tobias Kraft an das Leben und Wirken des Hl. Martin erinnert. Auch mit abzuhörenden Martinsliedern, gesungen von Kinderchorleiterin Marina Lukas und den Kindergartenkindern Nieder-Wiesen, wurde der Martinsrundgang bereichert.


In Bechenheim bekamen alle Kinder von der Ev. Kirchengemeinde eine Martinsbrezel sowie ein kleines Erzählbuch sowie ein von Frau Kunz gestricktes Stirnband überreicht.

In Nieder-Wiesen bekamen die Kinder am Martinstag eine Martinsbrezel und ein Mini-Bilderbuch mit St. Martins-Geschichte an die Haustür gehängt (gesponsert vom KiKu und der Ev. Kirchengemeinde), sowie ebenfalls ein Stirnband aus warmer Wolle.

Danke an alle, die diese Aktion vorbereitend möglich gemacht haben!

Die entsprechenden Videos und Musikbeiträge finden sie nachstehend auch hier auf dieser Homepage. Viel Freude!

Es beginnen an Station 1 die Kindergartenkinder zur Einstimmung mit zwei Martinsliedern:

Hier die 2. Station "St. Martin teilt seinen Mantel":

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Hier singt unsere Kinderchorleiterin Marina Lukas das dazu passende Lied "St. Martin ritt durch Schnee und Wind":

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Hier die 3. Station "St. Martin und die Gänse":

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Kinderchorleiterin Marina Lukas singt das Martinslied "Durch die Straßen auf und nieder leuchten die Laternen wieder..."

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Hier die 4. Station "Die Martinsbrezel":

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Kinderchorleiterin Marina Lukas singt zum Abschluss "Ich geh´mit meiner Laterne":

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Sommerlicher Familiengottesdienst

 Die Ev. Pfarrei Nieder-Wiesen mit Bechenheim und Nack lud am Sonntag, dem 28. Juni 2020 um 10 Uhr zu einem zentralen, sommerlichen Familiengottesdienst ein. Er fand im Freien auf der Wiese neben dem kommunalen Gemeindezentrum am Marktplatz statt. Die Hygienevorschriften mit Abstandsregelungen mussten dabei beachtet werden (siehe Bilder). An diesem Sonntag vor Beginn der Sommerferienzeit bekamen die Kinder der Pfarrei, die vor drei Jahren getauft wurden, vom Kirchenvorstand eine Tauferinnerungsbibel überreicht; außerdem wurden die neuen Konfirmanden eingeführt. Die Teilnehmenden wurden für die Sommerferienzeit mit Gebetsimpulsen der Aktion "Gottkontakt" versorgt, sowie mit Gebets- und Liederheften für die Reise, sowie einem Verzeichnis der Autobahnkirchen in Deutschland als "Tankstellen" für die Seele.

Fotos: Harald Beck

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Weltgebetstag in Nieder-Wiesen

Das Vorbereitungsteam der Ev. Pfarrei Nieder-Wiesen - Bechenheim - Nack lud herzlich ein zum Weltgebetstagsgottesdienst am Freitag, dem 06.03.2020 um 18 Uhr in die Ev. Kirche in Nieder-Wiesen. Die Liturgie kam in diesem Jahr aus Simbabwe und stand unter dem Thema: "Steh auf und geh!". Dazu haben sich erfreulich viele Teilnehmende aus allen drei Gemeinden unserer Pfarrei eingefunden. Der Weltgebetstag wird jedes Jahr liturgisch von christlichen Frauen aus einem anderen Land vorbereitet und bot nun  Gelegenheit, Simbabwe und seine Bevölkerung näher kennenzulernen. Zum Abschluss erwartete die Gäste leckeres landestypisches Fingerfood zum Sehen, Riechen, Schmecken. Alle waren voll des Lobs über die gelungene und schöne Veranstaltung.

Dem Weltgebetstags-Team 2020 gehörten an:
Constanze Funk, Elke Grauer,
Susanne Kraft, Melissa Lahm, Renate Landfried, Monika Quester, Bärbel Ritzheim-Bogdanow, Christina Schmadel, Sabine Wilczek-Sander. Keyboard: Volker Funk

 

Obstbaum-Schneidekurs

auf der Streuobstwiese

mit Obstbauexperte Wolfgang Orth (Alzey-Heimersheim)

Die Arbeitsgemeinschaft „Bewahrung der Schöpfung“ in der Ev. Pfarrei Nieder-Wiesen mit Bechenheim und Nack bot am Samstag, dem 29. Februar 2020 für alle Interessierten einen Obstbaum-Schneidekurs an. Beginn war um 9.30 Uhr auf der Streuobstwiese am Ortsausgang Nieder-Wiesen (Wendelsheimer Straße). Als Fachmann führte Herr Wolfgang Orth (Pomologe und Naturpädagoge – Mitglied im NABU) an diesem Vormittag in die Technik des Obstbaumschneidens ein und zeigte den Teilnehmenden Kniffe und Tricks. Desweiteren erklärte er botanische Besonderheiten der verschiedenen Apfelbaumsorten. Anhand einiger Übungen konnten die sieben Teilnehmer ihre erworbenen Kenntnisse sofort in die Praxis umsetzen. Mit viel neu erworbenen Wissen endete nach knapp 3 Stunden ein informativer Vormittag.

Fotos: Helmut Matthäi

 


Das Vokalensemble „ORNAMENT“
aus Minsk/Weissrussland

brachte adventliche und weihnachtliche Lieder zu Gehör

am Dienstag, 17. Dezember 2019 um 19.30 Uhr

in der Ev. Kirche Nack, Hauptstr. 55

Konzertrückschau hier:

www.ev-pfarrei-nieder-wiesen.de/konzerte/

 

 

Fulminantes Jubiläumskonzert der "Wiesbach-Voices"
10 Jahre Benefizaktion "Ein Chor - ein Kind"

Bitte lesen Sie den nachstehenden Artikel über das tolle Benefizkonzert der Wiesbach-Voices am Abend des 2. Advents, 08. Dezember 2019 in der Ev. Kirche Nieder-Wiesen:

https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/alzey/vg-alzey-land/nieder-wiesen/wiesbach-voices-vollbringen-ein-kleines-wunder-fur-34-kinder_20857075

Seit zehn Jahren setzt sich der Nieder-Wieser Chor für die Kindernothilfe ein. In diesem Jahr wurde anlässlich des 10jährigen Jubiläums die Spendensumme des Konzertes am Abend des 2. Advents in der vollbesetzten Nieder-Wiesener Kirche durch die Aktion „1+3=4“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) vervierfacht. Dies führte nicht nur bei den Sängerinnen und Sängern des Chores, sondern auch bei den Spenderinnen und Spendern zu einem Motivationsschub. So konnte Chorleiter u. Kirchenvorsteher Fritz Stock am Ende einen Spendenerfolg von sage und schreibe 14.400,- € vermelden. Das heißt: Es kann 40 Kindern konkret geholfen werden! Der Ansatz „Ein Chor – ein Kind“ konnte damit vervierzigfacht werden. Und der Traum von Shangsama Ardar (siehe www.kindernothilfe.de) aus Äthiopien kann damit Wirklichkeit werden.

Hier die Aufstellung der Spendenergebnisse:
- Konzertkollekte:          1.464,58 €
- Lotto-Stiftung:                500,- €
- Ev. Kirchengemeinde
  Nieder-Wiesen               385,10 €
- Sparkasse Worms-Alzey-
  Ried                               100,- €
- Einzelspende aus Wendels-
  heim                                50,- €
- Spendensammlung bei Advents-
  fenstereröffnung Familie Lehmann,
  Esselborn                       800,32 €
- Seniorencafé Esselborn 300,- €
  Summe: 3.600,- €  x 4 = 14.400 €

Den Sängerinnen und Sängern, sowie allen Spenderinnen und Spendern ein besonderes Dankeschön für diesen tollen Erfolg!

 

 

 

Vortrag über die Bedeutung ethischer Geldanlagen -
Oikocredit - Mit Geldanalgen die Welt FAIRändern?

Im Blick auf den hochinteressanten Vortrag über o.g. Thema, der im Rahmen des Erntedankfestes am Sonntag, 27.10.2019 im Ev. Gemeindehaus in Nack stattfand, empfehlen wir allen, die an einer Teilnahme verhindert waren, unten stehenden Link:

 

„Beflügelt“ – Besonderer Gottesdienst zum Michaelistag

Der 29. September ist der Gedenktag des Erzengels Michael und aller Engel: der Kämpfer, Wächter, Musiker, Beschützer. Dazu lud die Ev. Kirchengemeinde Nack am Sonntag, 29.09.2019 um 10 Uhr zu einem besonderen Gottesdienst in der Ev. Kirche, Hauptstraße 55 ein. Engel haben Hochkonjunktur. Aber niedlich sind die biblischen Engel keineswegs. Als machtvolle Boten, die dem Bösen widerstehen, als Gottes "Heerscharen" treten sie auf: Michael, der mit dem Teufel kämpft, der Engel, der aus dem Gefängnis führt, und der Gottesgesandte, der unsichtbar, aber gewaltig, vom falschen Weg abbringt. Auch von Schutzengeln weiß die Bibel zu berichten. Als Himmelsboten sie sind im rechten Augenblick da, greifen mir unter die Arme, muntern mich auf oder sagen mir behutsam unbequeme Wahrheiten. Wer ist mir in letzter Zeit zum Engel geworden? „Beflügelt“, darüber haben Pfarrer Tobias Kraft und die Mitwirkenden nachgedacht.
"Es ist, als ob mächtige Himmelswesen ihre Flügel ausbreiten und sie schützend um uns legen. - Von allen Seiten umgibst du mich." Diesen Satz aus Psalm 91 bekamen alle Teilnehmenden in einem "Engelsheftchen" am Schluss des Gottesdienstes mit auf den Weg.

 

Sommerlicher Familiengottesdienst

Am Sonntag, 30. Juni 2019 um 10 Uhr waren alle herzlich eingeladen zu einem zentralen, sommerlichen Familiengottesdienst in der Kirche zu Nieder-Wiesen. An diesem Sonntag zu Beginn der sommerferienzeit bekamen alle Kinder der Pfarrrei, die vor drei Jahren getauft wurden, vom Kirchenvorstand eine Tauferinnerungsbibel überreicht. Das Gitarrenensemble "Cantilena" hat den Gottesdienst musikalisch begleitet.

Fotos: Harald Beck


Ergreifende Ostermorgenfeier

Am Ostermorgen, 21. April 2019, hatten sich ca. 40 Menschen aus unserer Pfarrei um 6 Uhr in der Frühe auf dem Friedhof in Nieder-Wiesen eingefunden. Das aufgehende Sonnenlicht an diesem herrlichen Morgen durchbrach die Finsternis der Nacht. Pfarrer Tobias Kraft griff diese Symbolik auf und betonte, dass auch an diesem Ort der Trauer und des Abschiedes das österliche Licht der Auferstehnung Jesu neue Hoffnung und Trost vermittelt. Als Überraschungsgast konnte er den Palliativmediziner Dr. Christoph Kern aus Alzey, den Sohn des ehemaligen Nieder-Wiesener Pfarrers Heinrich Kern, begrüßen. Dr. Kern unterstrich mit seinem ergreifenden Flötenspiel die besondere Stimmung an diesem Morgen. Mit seinem Instrument begleitete er den gesungenen Ruf "Bleibet hier und wachet mit mir, wachet und betet...", dem ein Flötensolo folgte. Seine hoffnungsfrohen Töne schwebten gleichsam über die Gräber des Friedhofes hinweg, harmonierend mit dem Gesang der Vögel. "Sende dein Licht und deine Wahrheit" sangen die Teilnehmenden im Kanon im Dialog mit der Flöte, bevor man aufbrach, um auf dem Kirchenvorplatz das Osterfeuer (vorbereitet durch Küsterin Melanie Eisen) und die Osterkerzen zu entzünden.
Nach Einzug des Osterlichtes mit der neuen Osterkerze (getragen von Konfirmandin Virginia Wedekin), die von den Konfirmanden unter Leitung von Kirchenvorsteherin Gabi Bechtluft gestaltet wurde, feierte man den festlichen Ostergottesdienst mit Tauferinnerung und Abendmahl. Mit einem bewegenden Flötenvorspiel stimmte Dr. Kern die Gemeinde auf den Osterchoral "Christ ist erstanden" ein. Nach dem überwältigenden "Halleluja" unter brausendem Orgelklang durch Organistin Luisa Becker an der historischen Stumm-Orgel und Geläut der Glocken lud Pfarrer Kraft zum Taufstein ein, um sich des Getauftseins zu erinnern. Mit einem Wasserkreuz in die Hand und dem Zuspruch des Auferstandenen: "Ich lebe und du sollst auch leben!" wurde die österliche Botschaft jedem persönlich zugesprochen. Nach der Predigt ging mit der Feier des Hl. Abendmahls eine ergreifende Ostermorgenfeier zu Ende, die bei allen Teilnehmenden noch lange nachklingt.

 

 

Goldene Konfirmation in Nieder-Wiesen

Am Palmsonntag, 14. April 2019 konnten sieben Konfirmanden des Konfirmandenjahrgangs 1969 das Jubiläum ihrer Goldenen Konfirmation feiern. Prominentester Jahrgangskamerad war der Ministerpräsident von Thüringen Bodo Ramelow, der es sich nicht nehmen ließ, mit seiner Frau aus Erfurt anzureisen, um dem Festgottesdienst im Kreise seiner ehemaligen Mitkonfirmanden beizuwohnen. Pfarrer Tobias Kraft hatte den Gottesdienst unter den Satz aus Psalm 115, 12 gestellt: "Der Herr denkt an uns und segnet uns." Höhepunkt war die Überreichung der Ehrenurkunden sowie der gemeinsame Gang zum Abendmahl mit dem erneuten Segenszuspruch.
Nach dem Gottesdienst erfolgte ein Besuch auf dem Friedhof, um den verstorbenen Jahrgangskameraden zu gedenken.
Beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen gab es einen regen Austausch über die Erlebnisse der vergangenen 50 Jahre unter dem Motto: "Weißt-Du-noch...?"
Mit festlichem Kaffeetrinken und köstlichen selbstgebackenen Torten endete ein denkwürdiges Zusammensein.

Fotos: Bürgermeister Holger Waldschmidt

Die Goldenen Konfirmanden 2019: (v.l.) Bodo Ramelow, Gerhard Kleinhans, Isolde Imschweiler geb. Eisen, Kurt Kern, Doris Bungert geb. Klippel, Kurt Becker, Karl Sasser, Pfr. Tobias Kraft

Foto unten: Die Jubilare nach der Überreichung der Ehrenurkunden und der Gratulation durch den Kirchenvorstand.

Weltgebetstag in Nack

Das Vorbereitungsteam der Ev. Pfarrei Nieder-Wiesen - Bechenheim - Nack lud  herzlich ein zum Weltgebetstagsgottesdienst am Freitag, dem 08.03.2019 um 18 Uhr in der Ev. Kirche in Nack. Die Liturgie kam in diesem Jahr aus Slowenien und stand unter dem Thema: "Kommt, alles ist bereit!". Dazu war jeder herzlich willkommen. Der Weltgebetstag wird jedes Jahr liturgisch von christlichen Frauen aus einem anderen Land vorbereitet und bot Gelegenheit, Slowenien und seine Bevölkerung näher kennenzulernen. Zum Abschluss erwartete die Gäste leckeres landestypisches Fingerfood zum Sehen, Riechen, Schmecken.

Allen Mitwirkenden sei herzlich Dank ausgesprochen!

Dem Vorbereitungsteam 2019 gehörten an:
Constanze Funk, Volker Funk, Susanne Kraft, Melissa Lahm, Renate Landfried, Monika Quester, Bärbel Ritzheim-Bogdanow, Christina Schmadel, Sabine Wilczek-Sander

 

Neue Kirchenvorsteherinnen in Nieder-Wiesen

Am Sonntag, dem 30. Dezember 2018 konnte Pfarrer Tobias Kraft im Rahmen eines Familiengottesdienstes zwei neue Kirchenvorsteherinnen in ihr Amt einführen. Nach dem Ausscheiden von Herrn Stefan Steuerwald wählte der Kirchenvorstand in seiner letzten Sitzung Frau Jennifer Meyer nach und berief gleichzeitig Frau Marita Holzmann in das Leitungsgremium der Kirchengemeinde. Pfarrer Kraft gab seiner Freude Ausdruck, dass nun der Kirchenvorstand wieder mehr als "komplett" ist und wünschte den Damen Gottes Segen und Freude an ihrem neuen Amt. Beide legten das Versprechen ab und erhielten ihre Ernennungsurkunde und ein kleines Willkommenspräsent.

Foto: Mike Broß

Weihnachten in unserer Pfarrei

Der 4. Advent und die Weihnachtstage gingen in diesem Jahr direkt ineinander über.

Im Familiengottesdienst am 23.12.19 dankte Pfarrer Tobias Kraft den anwesenden Mitgliedern des Kindergottesdienst-Mitarbeiterkreises (Susanne Kraft, Ulla Welter, Angela Wagner, Lukas Wagner und Viola Wagner) für ihr treues und wichtiges Engegement in Bereich der Kinderarbeit. Am Nachmittag fand die Eöffnung des Adventsfensters der Kindergottesdienst-Kinder am Gemeindesaal des Pfarrhauses statt. Unter der Leitung von Ulla Welter hatten die Kinder dieses Jahr ein "Engelsfenster" gestaltet, das auf große Bewunderung stieß. Ulla Welter und Sonja Lawall hatten es stilvoll aufgebaut.

Am Hl Abend wurde wieder ein Krippenspiel-Musical aufgeführt. In der Christvesper in Bechenheim wirkten 35 Kinder mit, die unter der Leitung von Susanne Kraft, Christina Schmadel und Janette Schütte szenisch und singend die Weihnachtsgeschichte bravurös darstellten. Die Holy-Night-Band unter der Leitung von Volker Funk begleitete den Chor der Kinder sehr gefühlvoll und durch Solo-Gesänge von Catharina Beck und Viola Wagner erfuhr das Musical wieder einen besonderen Akzent.

In den schön geschmückten Kirchen feierten wir weitere gut besuchte Weihnachtsgottesdienste und am 30. Dezember 2019 konnten sich die Gottesdienst-Besucher Weihnachtslieder wünschen, bevor am Tage darauf die Jahresschluss-Gottesdienste anstanden: In Bechenheim bereichterte das Gitarrenensemble "Cantilena" den Gottesdienst und in Nack wirkte das Gesangsensemble "Nacktett" im letzten Gottesdienst des Jahres mit.

Es ist eine ganz besondere Freude, dass wir den ersten Gottesdienst des neuen Jahres in ökumenischer Gemeinsamkeit feiern, so auch diesmal wieder am 01.01.2019. Pfarrer Sebastian Goldner gestaltete die Liturgie und Pfarrer Tobias Kraft hielt die Predigt.

Der 6. Januar fiel diesmal auf einen Sonntag. So konnten wir noch einmal ein "zweites" Weihnachtsfest feiern mit einem Gottesdienst in Nieder-Wiesen und einem Familiengottesdienst in Nack. In letzterem stellte Pfarrer Kraft das Zeichen des Sterns in den Mittelpunkt und nahm dabei auf die drei Weisen bezug, die als Krippenfiguren in der Nacker Kirche das Weihnachtsgeschehen mit darstellen. Zum Schluss erhielten alle Teilnehmenden Zimtsterne zum Riechen und Schmecken.

 

Besuch der Familie Fresenius in Nieder-Wiesen

Anlässlich eines Familientreffens in Wiesbaden kam am 14. Dezember 2019 die Familie Fresenius auch nach Nieder-Wiesen, um in der Kirche das Grab ihres Vorfahren Pfr. Johann Wilhelm Fresenius (1727) zu besuchen, dessen Sohn Johann Philipp nicht nur als Pfarrer in Nieder-Wiesen amtierte, sondern später als Seniorpfarrer in Frankfurt die Eltern von Johann Wolfgang Goethe traute u. den Dichter kurz nach seiner Geburt taufte u. später konfirmierte. Außerdem begründete sein Urenkel Carl Remigius Fresenius, der genau vor 200 Jahren (28.12.1818) geboren wurde ein bekanntes chemisches Analyseinstitut und eine Chemieschule. Weitere Nachfahren der Pfarrersfamilei schufen ein heute international tätiges Pharmaunternehmen.
Nach einem Ortsrundgang unter Leitung von Pfarrer Tobias Kraft versammelten sich die ca. 30 Personen in der Kirche, über deren Eingangsportal u. a. der Wappenspruch der Familie Fresenius aus Ps. 92 ("Die gepflanzt sind im Hause des Herrn, werden in den Vorhöfen unsres Gottes grünen.") an die Historie unseres Ortes erinnert. In der Kirche begrüßten die Kinder des Kinderchores "Pusteblume" die Gäste mit Liedern aus dem Krippenspiel-Musical und Jugendliche der Pfarrrei brachten weitere Gesangsdarbietungen mit Instrumentalbegleitung zu Gehör, was bei allen Besuchern auf großen Beifall stieß. Mit weiteren historischen Erläuterungen und einem gemeinsam gesungenen Adventschoral unter Begleitung von Luisa Becker an der historischen Stumm-Orgel endete ein denkwürdiger Besuch.

Auch der Ministerpräsident des Freistaates Thüringen, Herr Bodo Ramelow, ist ein direkter Nachfahre des Pfarrers Johann Wilhelm Fresenius. Seine Mutter stammt aus Nieder-Wiesen. In der Talksendung des ZDF "Markus Lanz" vom 15.01.2019 erzählt er von seiner Herkunft, u. a. auch von Nieder-Wiesen, wo er als Jugendlicher lebte und oft seine Patentante Maria Becker besuchte. Schauen Sie mal, hier geht es zur Sendung:

https://www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-15-januar-2019-100.html

 

 

Benefizkonzert „Ein Chor – ein Kind  9

am 2. Advent,   9.12.2018   –   18.00 Uhr - Ev. Kirche Nieder-Wiesen

Bitte lesen Sie den Artikel aus der Algemeinen Zeitung Alzey vom 11.12.2018:

https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/alzey/vg-alzey-land/nieder-wiesen/wiesbach-voices-singen-in-nieder-wiesen-fur-kinder-in-not_19823752

Die Benefizaktion

2018 werden wir unsere Aktion „Ein Chor – ein Kind“ im neunten Jahr durchführen. In den vergangenen acht Konzerten spendeten die Zuhörer, jeweils von der Kirchengemeinde aufgestockt, insgesamt über 14.000,- €. Mit diesem Unterstützungsbetrag konnten wir fast 40 Kindern in den armen Regionen der Welt für je ein Jahr eine Zukunft ermöglichen! Unterstützt werden wir dabei von der Lottostiftung Rheinland-Pfalz und der Sparkasse Worms-Alzey-Ried. Auch in diesem Jahr hoffen wir auf ein gutes Benefizergebnis zugunsten der Kindernothilfe.Mit Unterstützung der EKHN-Stiftung konnten wir 2014 eine CD aufnehmen, die wir zugunsten der Aktion verkaufen. 2015 stellte der Deutsche Chorverband uns als „Der besondere Chor“ vor (Chorzeit 12/2015). 2017 erhielten wir erneut einen Zuschuss der EKHN-Stiftung, durch den der Chor eine professionelle Stimmbildung buchen konnte.

 

(Die Fakten in Kurzfasssung)

Das Konzertprogramm:            

        - Klassische Choräle,

  • deutsche Weihnachtslieder zum Mitsingen,

  • moderne Songs zu Weihnachten,

  • Erstaufführung einer Eigenkomposition wie jedes Jahr,

  • die Lieder: sowohl a-cappella wie auch mit Klavier, Saxofon, Akordeon etc.,

  • dazwischen Orgelstücke.

     

    Die Benefizaktion:

  • als „Recheneinheit": der Jahrebedarf eines Patenschaftskindes der Kindernothilfe: 360,- €,
  • ursprüngliches Ziel: 360,- € Spenden ersingen („Ein Chor – ein Kind"), von Anfang an übertroffen,
  • derzeit: in acht Konzerten insgesamt über 14.000,- € Spenden ersungen,
  • Unterstützung durch Lotto Rheinland-Pfalz und Sparkasse Worms-Alzey-Ried,

Der Chor:

  • mit Unterstützung der EKHN-Stiftung Aufnahme einer CD (2014) und professionelle Stimmbildung (2017),
  • 2016: „Der besondere Chor" in der Zeitschrift „Chorzeit" des Deutschen Chorverbandes.
     

Festlicher Nachmittag zum Jubiläumsjahr „200 Jahre Friedrich Wilhelm Raiffeisen“ mit Genossenschaftsweinprobe

Ev. Kirchengemeinde Nack würdigt Genossenschaftsvater Raiffeisen: Christ - Reformer - Visionär

8000 Genossenschaften gibt es in Deutschland: Die Grundlagen dafür hat Friedrich-Wilhelm Raiffeisen gelegt, der vor 200 Jahren geboren wurde. „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele.“ Diese Aussage des Reformers Raiffeisen stellte die Ev. Kirchengemeinde Nack in dem Mittelpunkt eines festlichen Nachmittages anlässlich des Erntedankfestes am 21. Oktober 2018. Rund 30 Gäste trafen sich dazu im Ev. Gemeindehaus, darunter Ortsbürgermeister Bernhard Hähnel, der 1. Beigeordnete der VG Wöllstein, Thomas Huckle und der 1. Beigeordnete der Ortsgemeinde Nack, Norbert Lahm, die von Pfarrer Tobias Kraft herzlich begrüßt wurden.

Der Christ, Reformer und Visionär Friedrich-Wilhelm Raiffeisen hat die Welt verändert: In Deutschland gibt es 8000 Genossenschaften mit 22,6 Millionen Mitgliedern, und weltweit setzten mehr als eine Milliarde Menschen auf den genossenschaftlichen Gedanken. Pfarrer Kraft präsentierte den Lebenslauf Raiffeisens, der durch Hilfs- und Darlehnskassenvereine die Not der ländlichen Bevölkerung lindern und die bäuerlichen Familien von Wucherern unabhängig machen wollte. In einer Jubiläumsweinprobe, eingebettet mit Genossenschaftsweinen aus Rheinhessen und Umgebung und Rebsorten aus Raiffeisens Zeit, informierten Kraft und Weinbauamtsrat Prädikant Hans-Günther Kissinger (Alsheim) historisch über das Politik- und Wirtschaftsverständnis Raiffeisens, sowie sensorisch über die ausgewählten Weine. Dabei akzentuierten beide den christlich-diakonischen Anspruch, den Raiffeisen mit seinen genossenschaftlichen Ideen verband, hergeleitet aus dem 2. Korintherbrief des Apostels Paulus: „Einer für alle, alle für einen.“

Eine Episode beschrieb, wie es zur Gründung der ältesten Winzergenossenschaft in Mayschoß-Altenahr kam: Aus gesundheitlichen Gründen früh aus dem Staatsdienst ausgeschieden, handelte Raiffeisen mit Wein, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Bei einem Gang durch Weinberge an der Ahr stieß er auf einen alten Winzer, der ihm sein Leid klagte: „Ist die Ernte schlecht, bekommen wir wenig Geld für die Trauben. Ist die Ernte gut, bekommen wir wenig Geld, weil der Traubenhändler den Preis selbst festsetzen kann.“ Vor dem Hintergrund, dass mit dem Endprodukt Wein ganz andere Preise zu erzielen waren, sorgte Raiffeisen dafür, dass die Winzer ihre Unabhängigkeit erlangten, indem sie die zur Verarbeitung von Trauben und zum Ausbau der Weine notwendigen Geräte und Utensilien gemeinsam anschafften und nutzen – getreu dem genossenschaftlichen Gedanken. Dieser funktioniert auch in der ältesten Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr noch immer bestens, wie zwei vorgestellte Weine in der Probe erkennen ließen.

Auch die übrigen Produkte der Winzergenossenschaften überzeugten die Gäste, dass genossenschaftliche Qualität nicht zu verachten ist.

Zuvor ließen sich die Teilnehmenden eine deftige Speise aus dem Westerwald munden: Jutta Fröhlich präsentierte „Westerwälder Ofenkartoffel, gefüllt mit marinierten Fleischstückchen, dazu Möhren-Krautsalat, marinierten Gurkenscheiben süß/sauer und knusprigen Röstzwiebeln an Sauerrahmcreme“.

Eigens in Westerwälder Tracht aus dem Odenwald angereist war Dekan Dr. Karl-Heinz Schell zusammen mit seiner charmanten Schwester Petra, die beide aus dem Westerwald stammen, selbst unweit von Hamm/Sieg geboren, dem Geburtsort Raiffeisens. In seinem Grußwort unterstrich Dr. Schell die Eigenarten des Westerwälder Menschenschlages, der geprägt ist durch die Kargheit der Landschaft, in der zur Zeit Raiffeisens bittere Not und Armut herrschte. Zudem betonte er den christlichen Hintergrund der Genossenschaftsidee, die weltweite Ausbreitung bis hin nach Japan fand.

Zur musikalischen Auflockerung trug Musikdirektor Volker Funk bei, der bekannte Wein-Melodien und Lieder der Rheinromantik aus Raiffeisens Lebenszeit auf dem E-Piano anklingen ließ.

Mit einer „Rheinhessen Riesling Auslese“ im Glas und einem musikalischen Finale furioso mit Solo-Gesang von Hans-Günther Kissinger unter instrumentaler Begleitung durch Volker Funk endete ein denkwürdiger Nachmittag. Pfarrer Kraft dankte allen Beteiligten, den Damen des Kirchenvorstandes für die wunderbare Dekoration, sowie den „Fassschlubbern“ für ihren Service.
Bis in die Abendstunden saß man anschließend noch gemütlich beisammen und vertiefte die gewonnenen Einsichten mit dem einen oder anderen Glas Genossenschaftswein - ganz im Sinne von Friedrich Wilhelm Raiffeisen.

 

 

Verheißungsvoller Schulanfangsgottesdienst gefeiert

Am Dienstag, 07. August 2018 begann für 25 Kinder aus Erbes-Büdesheim, Nieder-Wiesen und Nack der "Ernst des Lebens" mit dem ersten Schultag. Mit einem fröhlichen ökumenischen Gottesdienst in der Kath. Kirche in Erbes-Büdesheim wurde der "Ernst" zum Auftakt dieses Tages aber vertrieben.
Unter dem Thema "Gott sagt: Ich bin bei dir. Ich segne dich und du sollst ein Segen sein." feierte eine große Gemeinde zusammen mit der Schulgemeinschaft unter Leitung von Gemeindereferentin Julia Göttelmann und Pfarrer Tobias Kraft dieses Ereignis.
Im Mittelpunkt stand die biblische Geschichte von Abraham unter dem Sternenhimmel. Er und seine Frau Sarah wünschten sich Kinder und zweifelten an Gottes Zusage, dass er ihnen viele Nachkommen schenken würde. 
In einem kleinen Rollenspiel vermittelten Kinder des 4. Schuljahres die Zusage Gottes an Abraham: "Sorge dich nicht zu sehr. Ich bin Dein Schutz!"
Beim Blick Abrahams in den Sternenhimmel versicherte ihm Gott, dass er so viele Nachkommen bekommen würde wie Sterne am Himmelszelt stehen. Abraham staunte über das große Himmelszelt, das Gott über seinem kleinen Zelt ausgebreitet hatte. Gott hatte die Sorgen Abrahams in die Weite des Himmels und damit in die Weite Gottes gelegt: "Fürchte dich nicht. Ich wil dich segnen und du sollst ein Segen sein!"  Und Abraham glaubte Gott.
"Diese Zusage Gottes gilt auch für uns", betonte Pfarrer Kraft. "Gottes Weite ist voller Verheißungen und voller Segen und wir sind eingeladen, Gott zu vertrauen."
Es folgte der Segen für all die großen und kleinen Wege, die vor den Schulanfängern liegen, indem die Kinder vor den Altar traten und Frau Göttelmann und Pfr. Kraft ihnen den Schutz und den Frieden Gottes zusprachen.
Zur Erinnerung erhielten die Schulanfänger jeweils ein Tütchen mit 8 (= Symbol der Ewigkeit) Leuchtsternen, dazu bekamen alle Schulkinder ein Tattoo mit dem Bild von Abraham unter dem Sternenhimmel.

Fotos: Sonja Lawall

 

 

Vielfalt des Gesangs – Konzert mit „Nacktett“

Die Ev. Kirchengemeinde Nack lud ein zu einem musikalischen Nachmittag zum Sonntag „Kantate“ am 29. April 2018. Um 17 Uhr startete das Programm in der Ev. Kirche Nack, Hauptstr. 55. Ausführende waren das Ensemble „Nacktett“, das bekannte Gesangsquartett aus Nack. Der Ablauf stand unter der Überschrift „Vielfalt des Gesangs“, dabei wurden verschiedene Werke unterschiedlicher Komponisten zu Gehör gebracht, passend zum Frühling und zur Osterzeit. Im Anschluss waren alle Besucher eingeladen, das Konzert bei einem Glas Nacker Wein im Kirchgarten ausklingen zu lassen.
 

 

 

Die „Kleine Pause“ in Nack
von Martin Hering


In der zweiten Osterferienwoche gastierte die „Kleine Pause“ in Nack. Sie ist ein spezielles Angebot von der Evangelischen Jugend im Dekanat Alzey. Ein ehemaliger Wohnwagen wurde renoviert und zum Spielmobil umgebaut. Von Dienstag, 3.4. bis Freitag 6.4.18, jeweils 10 – 16 Uhr stand er auf dem Platz hinter dem Bürgerhaus in Nack, Hauptstr. 65. Unter dem Motto „irgendwie anders“ konnten die Besucher viele aufregende Dinge erleben.

Unter der Leitung von Gemeindepädagogin Kerstin Schuh bereitete ein Team aus ehrenamtlichen Mitarbeitern ein buntes Programm vor. Basteln, Kochen, Sport und vor allem jede Menge Spiel und Spaß standen im Vordergrund der Aktion. „Uns liegt es am Herzen auch für die Kinder ein Angebot zu schaffen, die in den Ferien nicht in den Urlaub fahren und sich ansonsten alleine zu Hause langweilen würden“, erzählt Kerstin Schuh. Das kostenlose Angebot richtete sich an Kinder zwischen 6 und 12 Jahren.

Warum bin ich so, wie ich bin? Warum sind nicht alle Menschen gleich? Und wer legt überhaupt fest, was „normal“ und was „anders“ sein soll?  Fragen über Fragen, auf die es eine Antwort zu finden gilt. „Uns ist es wichtig, den Kindern zu vermitteln, dass jeder so gut ist, wie er ist und dass kein Mensch perfekt ist, sondern jeder seine Stärken und Schwächen hat“, erklärt Mitarbeiter Martin Hering. Zusammen mit Gesine Fürmeyer, Klemens Heeb und Silas Blazek führt er das Projekt durch. Spielerisch gewinnen die Kinder anhand von Liedern und Geschichten die Erkenntnis, was es heißt zu sich selbst zu stehen und den Mut zu haben neue Wege zu gehen. Bei einem Blindenparcours können sie die Erfahrung machen, wie sich das Leben in völliger Dunkelheit anfühlt und wie man seine Umwelt wahrnimmt, wenn man sich einmal nur auf die Geräusche und Gerüche konzentriert. Bei einer Traumwerkstatt soll es dann um die Vorstellungen einer idealen Welt gehen. Was sollte man verändern? Schnell ist klar, dass vor allem der Umweltschutz verbessert, Kriege beendet und die Flüchtlingsproblematik neu überdacht werden sollte. Ein kreatives Bastelangebot lässt alle Tüftler auf ihre Kosten kommen und so werden bunte Mandalas ausgemalt, witzige Steine mit Glupschaugen gestaltet oder einfach nur tolle Zeichnungen erstellt. Auch Sport und Bewegung an der frischen Luft kommen nicht zu kurz – ob beim Wikingerschach, einer Partie Brennball oder beim Toben auf dem nahegelegenen Spielplatz, die Kinder hatten sichtlich Spaß und genossen die gemeinsame Zeit.

Vielen Dank dem Team um Gemeindepädagogin Kerstin Schuh aus Alzey.

Bitte lesen Sie auch den Artikel aus der ""Allgemeinen Zeitung Alzey":

http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/alzey/vg-alzey-land/nack/grosser-spass-bei-ferienprogramm-kleine-pause-in-nack_18649174.htm#

Weltgebetstag in Bechenheim

Das Vorbereitungsteam der Ev. Pfarrei Nieder-Wiesen - Bechenheim - Nack lud herzlich ein zum Weltgebetstagsgottesdienst am Freitag, dem 02.03.2018 um 18 Uhr in das Ev. Gemeindehaus Bechenheim, Mühlweg 9. Die Liturgie kam in diesem Jahr aus Surinam und stand unter dem Thema: "Gottes Schöpfung ist sehr gut". Dazu fanden sich knapp 30 Besucher/innen in das in surinamesichen Landesfarben gestaltete Gemeindehaus ein, um einen ebenso informativen wie nachdenklichen Abend zu erleben. In eindrucksvoller Weise präsentierte das Team das relativ unbekannte Land Surinam und brachte die liturgischen Texte und Botschaften in nachhaltig wirkender Weise (auch musikalisch) zum Klingen. Der Weltgebetstagsgottesdienst bot Gelegenheit, Surinam und seine Bevölkerung näher kennenzulernen. Dabei stand die Sorge um die vom Menschen sträflich ausgebeutete und vielerorts zerstörte Natur im Mittelpunkt. Ein brisantes Thema, das Gesprächsstoff für den sich an den Gottesdienst anschließenden gemütlichen Teil des Abends bot.  Dabei erwartete die Gäste leckeres landestypisches Fingerfood zum Sehen, Riechen, Schmecken, das von den Organisatorinnen des Weltgebetstages liebevoll vorbereitetet wurde. 

Dem Weltgebetstagsteam 2018 gehörten an:
Constanze Funk, Susanne Kraft, Melissa Lahm, Monika Quester , Bärbel Ritzheim-Bogdanow, Christina Schmadel, Sabine Wilczek-Sander
Klavier: Volker Funk

 

Photovoltaikanlage auf dem Dach des Carportes am Ev. Gemeindehauses Bechenheim

Anfang Januar 2018 konnte auf dem Dach des Carportes am Ev. Gemeindehauses in Bechenheim eine neue Photovoltaik-Anlage (9 kWp) in Betrieb genommen werden. Konzipiert von Kirchenvorsteher Dr. Manfred Sauer (Bechenheim) als PV-Experte der "AG Bewahrung der Schöpfung" wurde das Projekt nach diversen Vorarbeiten auf den Weg gebracht. Zunächst musste (leider) eine zu hoch gewachsene Fichte im Gemeindehausgarten entfernt werden. Ihr Wurzelwerk drohte das Fundament des Carports zu beeinträchtigen, außerdem drückten die Äste an die Carportwand und ragten über das Carportdach und schädigten dieses durch Verschmutzung und Verschattung. Nach erfolgter fachmännischer Fällung durch Manfred und Martin Bechtluft nahm sich Kirchenvorsteher Architekt Wilhelm Weitz der Dachsanierung an und brachte die Ausschreibung und Vergabe der Reparaturarbeiten auf den Weg. Auch die Überwachung der Durchführung und die Abnahme nahm er vor, sodass anschließend die Module durch die Fa. Bauer-Energiekonzepte aus Selzen installiert werden konnten. Zur Finanzierung beantragte der Kirchenvorstand Darlehnsmittel der KfW, sodass die Finanzen der Ev. Kirchengemeinde in keinster Weise herangezogen wurden. In zehn Jahren wird durch Eigenstromnutzung im Ev. Gemeindehaus und Erlöse durch Einspeisung ins Netz die Anlage die Mittel zur Darlehenstilgung selbst generiert haben. Mit dieser nun vierten Photovoltaik-Anlage auf den Gebäuden unserer Pfarrei möchten wir zeigen, dass es sich nach wie vor lohnt, sich nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch für die Bewahrung der Schöpfung zu engagieren. Jedenfalls sind wir ein wenig stolz, dass wir mit unseren eigenen Photovoltaik-Anlagen (Gesamtleistung 28,7 kWp !) weit mehr Strom erzeugen als wir in unseren Gebäuden (inlusive Heizstrom in den Kirchen Nieder-Wiesen und Nack) verbrauchen. Das Projekt sei somit zur Nachahmung empfohlen!
Nach Analyse der ersten Monatsablesung arbeitet die neue Anlage trotz des trüben Winters planmäßig!

 

Benefizkonzert „Ein Chor – ein Kind  8“

am 1. Advent,   03.12.2017   –   18.30 Uhr - Ev. Kirche Nieder-Wiesen

Das Konzert

Zum achten Mal luden die "Wiesbach-Voices" zu einem besinnlichen Abend in die von Kerzen erleuchtete Kirche ein, wegen der kurzen Adventszeit bereits am 1. Advent. Auch dieses Jahr hatten sie ein schönes Weihnachtsprogramm vorbereitet: Einige klassische Choräle, z.B. „Wie soll ich dich empfangen“ (P. Gerhardt/Joh Crüger), Andreas Hammerschmidts „Machet die Tore weit“ oder Händels „Joy to the World“  wurden  a cappella gesungen. Bei traditionellen Weihnachtsliedern waren die Zuhörer zum Mitsingen eingeladen. Bei moderneren Weihnachtsliedern erklangen auch Saxofon und Akkordeon. Am Klavier wurden die Sängerinnen und Sänger von Ramona Haselsteiner begleitet. Im Mittelalter-Klang trugen wir „God rest ye merry, gentlemen“ vor, aber auch moderne Weihnachtslieder sie „Santa Claus is comin' to town“  oder das afrikanische „Siyahamba“. - Wie jedes Jahr wurde auch diesmal eine Neukomposition von Chorleiter Fritz Stock uraufgeführt. Und natürlich das Motto-Lied: „Ein Chor – ein Kind“. - Bereichert wurde der Abend durch Orgelmusik mit Luisa Becker an unserer kleinen Stumm-Orgel.

Die Benefizaktion

2017 wurde die Benefizaktion der "Wiesbach-Voiches" „Ein Chor – ein Kind“ im achten Jahr durchgeführt. In den vergangenen sieben Konzerten spendeten die Zuhörer, jeweils von der Kirchengemeinde aufgestockt, insgesamt über 10.000,- €. Mit diesem Unterstützungsbetrag konnten wir 27 Kindern in den armen Regionen der Welt für je ein Jahr eine Zukunft ermöglichen! Unterstützt werden wir dabei von der Lottostiftung Rheinland-Pfalz und der Sparkasse Worms-Alzey-Ried. Auch in diesem Jahr hoffen wir auf ein gutes Benefizergebnis zugunsten der Kindernothilfe. 2013 wurde unser Chor in die Fördermaßnahmen der EKHN-Stiftung aufgenommen. Damit konnten wir 2014 eine CD aufnehmen, die wir zugunsten der Aktion verkaufen. 2015 stellte der Deutsche Chorverband uns als „Der besondere Chor“ vor (Chorzeit 12/2015). 2017 erhielten wir erneut einen Zuschuss der EKHN-Stiftung, durch den der Chor eine professionelle Stimmbildung bei Werner Schüßler buchen konnte.

(Die Fakten in Kurzfasssung)

Das Konzertprogramm:            

      - Klassische Choräle von Barock bis 19. Jh.,

  • deutsche Weihnachtslieder zum Mitsingen,

  • moderne Songs zu Weihnachten,

  • Erstaufführung einer Eigenkomposition wie jedes Jahr,

  • die Lieder: sowohl a-cappella wie auch mit Klavier, Saxofon, Akkordeon etc.,

  • dazwischen Orgelstücke.

     

    Die Benefizaktion:

  • als „Recheneinheit": der Jahrebedarf eines Patenschaftskindes der Kindernothilfe: 360,- €,

  • ursprüngliches Ziel: 360,- € Spenden ersingen („Ein Chor – ein Kind"), von Anfang an übertroffen,

  • derzeit: in sieben Konzerten insgesamt über 10.000,- € Spenden ersungen,

  • Unterstützung durch Lotto Rheinland-Pfalz und Sparkasse Worms-Alzey-Ried,

    Der Chor:

  • mit Unterstützung der EKHN-Stiftung Aufnahme einer CD (2014) und professionelle Stimmbildung (2017),

  • 2016: „Der besondere Chor" in der Zeitschrift „Chorzeit" des Deutschen Chorverbandes.

Martinsfeiern in Bechenheim und Nieder-Wiesen

Die Ev. Kirchengemeinde Bechenheim lud am Samstag, 11.11.2017 zur Martinsfeier ein. Der Tag begann um 10 Uhr mit einem gemeinsamen Martinsbrezelbacken für alle Kinder der Pfarrei im Ev. Gemeindehaus unter der Leitung von Mira Adam, Janine Malkmus und Christina Schmadel. Von dort aus startete dann  - leider bei einsetzendem Regen - um 17 Uhr der Martinsumzug mit bunt glitzernden Laternen durch die Straßen Bechenheims unter Begleitung der Feuerwehr und der St. Martins-Musikgruppe zum Bürgerhaus. St. Martin (Janine Malkmus) führte hoch zu Ross die Schar der Teilnehmenden an. Nach einem verkürzten Zugweg wurden hier die eigens gebackenen Brezeln überreicht und ausgeteilt. Unterwegs erinnerte Pfr. Tobias Kraft an verschiedenen Haltepunkten mit Erzählungen, Liedern, Gedichten und Gebeten an das Leben und Wirken des Hl. Martins. Zum Abschluss wurde unter der Regie des SPD-Ortsvereins ein flackerndes Martinsfeuer entzündet, dazu gab es Würstchen, Glühwein und andere Getränke.

Hier die Bildreportage unseres Gemeindemitgliedes Jürgen Michel aus Bechenheim:

Unter https://photos.app.goo.gl/lxee2ELbENyZSN372 geht es direkt zu den Bildern.

 

In Nieder-Wiesen luden die Ev. Kirchengemeinde, der Kindergarten, die Freiwillige Feuerwehr und der Kinder- und Kulturverein ebenfalls zum großen Martinsfest am Sonntag, 12. November 2017 ein. Nachdem es den ganzen Tag geregnet und sogar geschneit hatte, ließ der Regen pünktlich um 17.30 Uhr nach und so startete der Laternenumzug bei einbrechender Dunkelheit auf dem Kirchplatz (Anwesen Unger), angeführt von St. Martin zu Pferde (Thomas Unger). Der Weg - gesichert durch die Freiwillige Feuerwehr - durch die illuminierten Dorfstraßen führte am Kindergarten und der Ev. Kirche vorbei zum Gemeindezentrum am Marktplatz. Unterwegs erinnerte Pfr. Tobias Kraft an verschiedenen Haltepunkten mit Erzählungen, Liedern, Gedichten und Gebeten an das Leben und Wirken des Hl. Martins. Die Kindergartenkinder bereicherten mit einem eigens vorbereiteten Liedbeitrag unter Gitarrenbegleitung von Frau Kuschel den Ablauf. Im Hof des kommunalen Gemeindezentrums erwartete der Kinder- und Kulturverein alle Kinder mit einer leckeren Martinsbrezel. Für die Teilnehmer wurden Glühwein, Punsch und Würstchen bereitgehalten. Mit dem Abbrennen des lodernden und vor allem wärmenden Martinsfeuers endete die Veranstaltung.

 

500 Jahre Reformation in unserer Pfarrei:

Portal-Inschrift Ev. Kirche Nack

Pflanzen eines Lutherbaumes

Am Sonntag vor dem Reformationstag, 29. Oktober 2017, wurde nach dem Gottesdienst in Nack in einer Aktion „Letzter Spatenstich“ im Kirchgarten vor der Kirche ein „Lutherbaum“ gepflanzt. "Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“. An diesen Martin Luther zugeschriebenen Satz erinnerte Pfarrer Tobias Kraft. „Auch wenn der Kirchenvorstand sich nicht für einen Apfelbaum entschieden hat, sondern für eine Eberesche, so soll doch darin Martin Luthers Theologie zum Ausdruck kommen: Gottvertrauen in die Zukunft!“, betonte der Pfarrer. „Luther liebte die Bäume. Das frische Grün im Frühjahr war für ihn Sinnbild der Hoffnung und neuen Lebens begründet in der Auferstehung Christi“, erläuterte er.
Anschließend vollzog das älteste anwesende Gemeindemitglied, Kirchenvorsteherin Lili Niederauer, den letzten Spatenstich der Pflanzung. Angegossen wurde der Baum von den beiden jüngsten anwesenden Gemeindemitgliedern, der kleinen Lena mit ihrem Papa und der kleinen Lena-Marie mit ihrer Mama.

 

Festgottesdienst am Reformationstag mit Erlebnisausstellung zum Reformations-Jubiläum "Entdeckertour auf Gottes Spur"

Am Reformationstag lud die Ev. Pfarrei Nieder-Wiesen mit Bechenheim und Nack zu einem zentralen festlichen Jubiläumsgottesdienst "500 Jahre Reformation" um 10 Uhr in die Ev. Kirche nach Nieder-Wiesen ein. Die Liturgie und Predigt gestaltet Pfarrer Tobias Kraft, die musikalische Begleitung oblag Organistin Luisa Becker. Pfarrer Kraft erinnerte an die Veröffentlichung der 95 Thesen Luthers vor 500 Jahren. „Die meisten verbinden mit diesem Ereignis die Diskussion um den Ablasshandel, die Auseinandersetzung Luthers mit dem Papst und die daraus folgende Spaltung der Kirche. Im Kern jedoch ging es in den 95 Thesen um die Wiederentdeckung der Freiheit“, erinnerte Kraft. „Zur Freiheit hat uns Christus befreit“. Diesen Satz des Apostels Paulus aus dem Galaterbrief wählte der Pfarrer als Grundlage für seine Predigt. „Meine Freiheit darf niemals auf Kosten eines anderen gehen. Vielmehr gilt es zu fragen: Was bedeutet meine freie Entscheidung für meinen Nächsten? Freiheit und Verantwortung, das sind die beiden Seiten einer Medaille! Christliche Freiheit meint nämlich nicht die pure Ich-Bezogenheit! Sie grenzt sich ab von Egoismus“, akzentuierte Kraft. Während des Fürbittengebetes entzündeten Mitglieder der drei Kirchenvorstände Kerzen mit der Aufschrift „Am Anfang stand das Wort“ und brachten das Licht zu den Gemeindegliedern, um es weiterzugeben.
Nach dem Gottesdienst bestand die Möglichkeit die von den Konfirmanden vorbereitete Erlebnisausstellung zum Reformations-Jubiläum "Gott neu entdecken - Entdeckungstour auf Gottes Spur“ in der Kirche zu besichtigen.

Fotos: Kirchenvorsteherin Ulla Welter

 

Festliche Luther-Weinprobe zum 500-jährigen Reformationsjubiläum in Nack

Die Ev. Kirchengemeinde Nack veranstaltete anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums eine festliche Weinprobe: Am Reformationstag, 31.10.2017 um 19 Uhr in der Sängerhalle Nack, Hauptstr. 41. Den Weg Martin Luthers von Wittenberg nach Worms haben die Teilnehmenden mit ihrem Gaumen nachgespürt. Tatsächlich waren sie ihm vinologisch während der „Lutherweinprobe“ mit 15 ausgesuchten Weinen aus Saale-Unstrut, Hessen und Rheinhessen auf der Spur. Den heutigen Rebsorten wurden dabei Sorten aus Luthers Zeiten gegenübergestellt, z. B. der Malvasier, die Lieblingsrebe des Reformators. Anfangs hatten sich die Teilnehmenden bei einem deftigen „Lutherschmaus“ eingestimmt. Den Abend hatten dann Prädikant und Weinbauamtmann Hans-Günter Kissinger aus Alsheim und Pfarrer Tobias Kraft aus Nieder-Wiesen moderiert. Musik-Studiendirektor i. R. Volker Funk aus Nack begleitete die Veranstaltung musikalisch.

Hier finden Sie einen Bericht der Veranstaltung:

http://gott-neu-entdecken.ekhn.de/veranstaltungen-projekte/rueckblick-auf-den-31-oktober/luther-weinprobe-in-nack.html

Bitte lesen Sie den Artikel aus der "Allgemeinen Zeitung Alzey" vom 02.11.2017:

http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/alzey/vg-alzey-land/nack/luthers-liebste-tropfen_18289390.htm

Zwei Videos von "ev-TV" der EKHN von der Veranstaltung seien Ihnen empfohlen:

https://youtu.be/JWPBw-BLlhk?t=564

https://www.facebook.com/ekhn.de/videos/1505816199465753/

Im Juni 2017 erschienen:

Als Beitrag zum Luther-Jubiläumsjahr

"500 Jahre Reformation in Rheinhessen- ein Lesebuch für Alzey und seine Umgebung"

Es ist das Lesebuch zur Reformation in Rheinhessen!

In 18 Aufsätzen zeichnet dieses Buch die Geschichte der Reformation nach, ihre Hintergründe und ihre Auswirkungen speziell in unserer Region.
Wer umfassende Informationen zur Reformationsgeschichte bis heute mit besonderem Blick auf unsere Region sucht, findet in diesem Werk praktisch alle Fragen beantwortet. Ein kurzweiliges Lesevergnügen mit zugleich wissenschaftlichen Anspruch! Auch als sinnvolles Geschenk geeignet!

Aus dem Inhalt:
- Kirche und Frömmigkeit im Spätmittelalter
- Martin Luther
- Die Reformation in der Kurpfalz und Alzey
- Rheinhessens Kirchen vom Ende des 18. Jhrts bis in die Neuzeit
- Die kirchlichen Verhältnisse in französischer Zeit
- Die rheinhessische Kirchenunion 1822
- Freiprotestanten
- Der Kirchenkampf 1933 und 1934
- Die Reformation und die Bilderfrage
- Katholische Inseln im evangelisch geprägten Rheinhessen
- Die Pfarrer Fresenius aus Nieder-Wiesen
- Pfarrer Lauckhard aus Wendelsheim
- Pfarrhäuser im Lichte der Reformation
- Geschichte rheinhessischer Gesangbücher
- Kirchenmusik seit der Reformation in Rheinhessen

 

Sie erhalten das Buch in Alzey vorrätig in der Buchhandlung Decker sowie in der Buchhandlung Machwirth sowie mit Bestellmöglichkeit in jeder anderen Buchhandlung.
ISBN Nr.  978-3-936985-32-0
oder direkt beim Verlag:
https://www.amazon.de/dp/3936985324?m=A26279PBLV0Z2&ref_=v_sp_widget_detail_page

Dazu gibt es pro Monat die Präsentation eines Themas des Buches in Kurzform unter:

 


Freiluftgottesdienst an Himmelfahrt mit Feier "25 Jahre Streuobstwiese"

 "Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“ – Dieser Satz von Martin Luther war das Motto, unter dem die Ev. Pfarrei Nieder-Wiesen mit Bechenheim und Nack an Christi Himmelfahrt, 25.05.2017 um 10 Uhr einen Familiengottesdienst feierte. Im 500. Jubiläumsjahr der Reformation fand er "open air" auf der Streuobstwiese am Ortsausgang Richtung Wendelsheim statt. Dabei wirkte das Gitarrenensemble "Cantilena" mit.
Die pfarreieigene Streuobstwiese besteht nun seit 25 Jahren und wird ökologisch von der AG Bewahrung der Schöpfung bewirtschaftet. Auch aufgrund dieses „kleineren“ Jubiläums waren Jung und Alt zu diesem Gottesdienst herzlich eingeladen. Anschließend wurde aus Anlass beider Jubiläen ein „Jubiläums-Apfelbaum“ gepflanzt, einhergehend mit einem Umtrunk mit Original-Apfelsaft von der Streuobstwiese und Genuss des herrlichen Rundblickes über das Wiesbachtal. Dabei erhielt die Ev. Kirchengemeinde eine Plakette und Auszeichnung für ihre „fledermausfreundliche Kirche“ aus den Händen des NABU. Danach waren die Gottesdienstteilnehmer beim Grillfest der Chorgemeinschaft Nieder-Wiesen / Bechenheim am Marktplatz in Nieder-Wiesen mit dem längsten Grillspieß Rheinhessens herzlich willkommen.

Siehe Bericht der "Allgemeinen Zeitung Alzey" unter

http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/alzey/vg-alzey-land/nieder-wiesen/evangelische-pfarrei-niederwiesen-bei-andacht-zum-feiertag-als-fledermausfreundliches-gotteshaus-ausgezeichnet_17921058.htm

Fotos: Carsten Beck


Beeindruckende Konfirmandenvorstellung

Im Gottesdienst am 30. April 2017 in Nieder-Wiesen stellten die Konfirmanden sich und das Erlernte aus dem zurückliegenden Konfirmandenjahr vor. Nicht nur die Gottesdienstbesucher waren angetan über das, was die Jugendlichen präsentierten, auch die Mitglieder der Kirchenvorstände aus Nieder-Wiesen, Erbes-Büdesheim und Nack waren beeindruckt.

Fotos: Harald Beck

 

Ökumenische Bibelwoche

Die diesjährige ökumenische Bibelwoche der Ev. Pfarrei Nieder-Wiesen fand von Montag, 20. März bis Donnerstag, 23. März 2017 statt. An jeweils vier Abenden standen dabei ausgewählte Abschnitte aus dem Matthäusevangelium im Mittelpunkt. Jeder Abend war in sich abgeschlossen, so dass Interessierte jederzeit neu hinzukommen konnten. Beginn war jeweils um 20 Uhr. Die Termine waren: Montag, 20. März im Ev. Gemeindehaus Erbes-Büdesheim, Hauptstr. 10 (hinter der Ev. Kirche), mit Pfarrer Dr. Michael Finzer (Wallertheim); Dienstag, 21. März im Ev. Gemeindehaus Nack, Hauptstr. 79, mit Gemeindereferentin Julia Göttelmann (Kath. Pfarrgruppe Alzey-Land St. Hildegard, Erbes-Büdesheim); Mittwoch, 22. März im Ev. Gemeindehaus Bechenheim, Mühlweg 9, mit Pfr. Sebastian Goldner (Erbes-Büdesheim). Dieser Abend musste aufgrund einer Erkrnakung von Pfarrer Goldner leider kurzfristig abgesagt werden; Donnerstag, 23. März im Gemeindesaal am Pfarrhaus Nieder-Wiesen, Kriegsfelder Str. 10, mit Pfarrer Tobias Kraft (Nieder-Wiesen).
 

 

Weltgebetstag in Nack

Das Vorbereitungsteam der Ev. Pfarrei Nieder-Wiesen - Bechenheim - Nack lud herzlich ein zum Weltgebetstagsgottesdienst am Freitag, dem 03.03.2017 um 18 Uhr in der Ev. Kirche in Nack. Die Liturgie kam in diesem Jahr aus den Philippinen und stand unter dem Thema: "Was ist denn fair?". Dazu war jeder herzlich willkommen. Zum Abschluss erwartete die Gäste leckeres philippinisches Fingerfood zum Sehen, Riechen, Schmecken.

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